(openPR) Köln, im Oktober 2008. Mit seinem neuen Buch „Schwerenöter“ nimmt der Autor Rainer Tiemann seine Leser und Leserinnen erneut auf eine Reise in die Welt der Lyrik.
Nach „Jugendlyrik“ und dem erfolgreichen Buch „Frauen prägen“ beweist Rainer Tiemann in seinem dritten Werk „Schwerenöter – Gereimtes und Ungereimtes“ einmal mehr seine Leidenschaft für Gedichte und Kurz- geschichten. Den Fokus legt der Autor aus Leverkusen mit Wurzeln in Osnabrück auf zeitkritische Themen. Im Buch finden sich daher sowohl Gedichte mit Lokalkolorit und internationalen Problemen als auch Gedichte und Kurzgeschichten, die sich mit Menschen im Zeitalter der Medien aus- einandersetzen. Ob gereimt oder ungereimt: Dem Autor gelingt es immer wieder, den Leser einzubeziehen in Lebensschicksale unterschiedlicher Menschen, ihn teilhaben zu lassen an seinen Gedanken über Alt und Jung, Karrieristen und Schwerenöter, Frauen und Kinder. Der Appell von Rainer Tiemann ist eindeutig: „Gelänge es mir, dass meine Leser die großen und kleinen Dinge des Lebens – mal ernst, mal heiter – tief in sich aufnehmen und reflektieren, wäre ich glücklich. Damit hätte ich erreicht, was ich mit diesem Buch wollte: Interesse für Lyrik und Verständnis für Mitmenschen mit all deren Stärken und Schwächen zu wecken“. In der Tat ist das Interesse für Lyrik bei den Deutschen nicht besonders ausgeprägt: Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Deutschen Presseagentur hat den Bezug der deutschen Bevölkerung zur Lyrik ergründet. Das Meinungs- forschungsinstitut polis ermittelte, dass jeder zweite Deutsche schon länger kein Gedicht mehr gelesen hat. 58 Prozent der Männer seien lange nicht mehr mit Gedichten in Kontakt gekommen und nur 40 Prozent der Frauen gäben sich als Leserinnen von Versen aus. Erschreckend: In der Alters- gruppe der 20- bis 29-Jährigen hatten 63 Prozent schon länger keine Lyrik mehr gelesen.
Ein Grund mehr, mit „Schwerenöter“ auf leichte und unterhaltsame Weise möglicherweise auch den Einstieg in die Welt der Lyrik zu finden. Für jeden ist etwas dabei und es ergeben sich die unterschiedlichsten Berührungs- punkte, denn zeitkritische Themen gehen jeden von uns an: „Auferstanden aus Ruinen“ thematisiert Dresdens Zerstörung und Restaurierung. Im „Kölner Domfenster“ wird das von Kardinal Meisner stark kritisierte Richter-Fenster besprochen. Und „Bombays zwei Gesichter“ beschreibt auf nachdrückliche Art und Weise eine Stadt der Dritten Welt mit ausstrahlenden Problemen bis hin zu uns. Aber auch durchaus humorig geht es gereimt und ungereimt weiter: „Teuflische Werbung“ wird jeden Medienmenschen zum Schmunzeln bringen – wird doch die Werbung herrlich persifliert. Das Gedicht „Telefonitis“ wird sicherlich eine hohe Identifikationsquote erzielen, kennt doch jeder das Thema der Allzeit-Erreichbarkeit im Zeitalter der Medien. Reinlesen lohnt sich!
„Schwerenöter“ ist im Engelsdorfer Verlag (ISBN Nummer 978-3-86703-863-8) erschienen und ab sofort im Buchhandel, beim Engelsdorfer Verlag oder bei Amazon für 9,90 Euro erhältlich.













