(openPR) Unternehmensberater
Alexander Plank weist darauf hin, dass Betriebe ihre Hausaufgaben machen sollten. Viel zu oft ist es üblich, auf die Schnelle einen Auftrag abzuwickeln, anstatt sich die Arbeit eines durchgängigen Ablaufes anzutun. Eine Bequemlichkeit die teuer sein kann.
„Eine Auswirkung der Finanzkrise ist jetzt schon absehbar.
Kredite für Unternehmen werden eingeschränkter vergeben und teurer“, weiß Alexander Plank. „Daher sollten Betriebe verstärkt auf ihre Innenfinanzierung setzen. Besonders wichtig ist der Beitrag, den das so genannte Working Capital Management leistet.“
Gemeint ist damit die aktive Bewirtschaftung der Vorräte,
der Kundenforderungen und der Lieferverbindlichkeiten. Viele Unternehmen binden in diesen Bereichen deutlich mehr liquide Mittel als erforderlich. Ein zusätzlicher Effekt der hohen Bestände: Die betrieblichen Ressourcen werden stärker beansprucht, weil für Lagerkapazitäten und für die Betreibung von überfälligen Forderungen mehr Platz- und Personalbedarf besteht.
Unternehmensberater Alexander Plank: „Wenn man sich das Potential durch den
Vergleich entsprechender Kennzahlen mit den Branchenbesten erst einmal bewusst gemacht hat, wird klar, dass sich der Aufwand lohnt. Da gibt es ein ungeheures Potential zu heben“. Zur Orientierung empfiehlt Plank, die Summe aus Vorräten und Kundenforderungen abzüglich der Lieferverbindlichkeiten ins Verhältnis zum Umsatz zu setzten. Bei einem Umsatz von 10 Millionen EURO macht eine Verbesserung um 5 %-Punkte immerhin die beachtliche Liquiditätsverbesserung von 500.000 EURO aus.
Was also tun? Plank: „Die betrieblichen Prozesse Vertrieb, Beschaffung, Leistungserstellung und Abrechnung müssen reibungslos ineinander greifen.
Die Organisationsstruktur sollte auf die Wertschöpfungskette ausgerichtet sein. Die EDV-Systeme müssen eine hohe Integration aufweisen und eine gemeinsame Datenbasis nützen. Als kurzfristige Maßnahme bietet sich an,
bestehende Medienbrüche durch Schnittstellen zu entschärfen.“
Dieser Strauß an Maßnahmen führt unter anderem zu kürzeren Durchlaufzeiten, durch die das Unternehmen leistungsfähiger und konkurrenzfähiger wird. Plank abschließend: „Für mich ist völlig
klar, dass sich bei Working Capital Management in Zukunft ein erheblicher Beratungsbedarf ergibt.“







