(openPR) Auch wenn die ökonomischen Indikatoren in etlichen afrikanischen Staaten so positiv sind wie seit dreißig Jahren nicht mehr und auch für die kommenden Jahre ein kontinuierliches Wirtschaftswachsum prognostiziert wird, ist das Bild Afrikas selbst in den afrikanischen Medien nach wie vor von den vier großen K’s bestimmt:
Kriege, Korruption, Krankheiten und Katastrophen.
A24 Media hat es sich zur Aufgabe gemacht dieses Negativ-Image des Kontinents durch einen innovativen Ansatz nachhaltig zu verbessern, um somit auch den Boden für den kontinuierlichen Fluss von Investitionen zu schaffen.
„Eine Vision, die vor 3 Jahren begann, wird nun Realität. A24 Media ändert das Gesicht des afrikanischen Journalismus und wird uns Afrikanern mehr Kontrolle über das geben, was berichtet wird“, so Salim Amin, Vorstandsvorsitzender der A24 Media im Kreise von über 100 internationalen Top Medienunternehmern und Journalisten auf der glanzvollen Eröffnungsveranstaltung in Nairobi.
Seit dem 18.9.2008 ist A24 Media nun online und das Interesse aus Wirtschaft, Kultur und Politik ist bereits jetzt auffallend, auch wenn die Seite ihre volle Kapazität noch nicht erreicht hat. Zukunftsgewandte und innovative Unternehmen erkennen das enorme Potential und die Vision hinter dem Projekt und sichern sich bereits jetzt die Zusammenarbeit.
A24 Media ist dabei jedoch (noch) kein afrikanisches CNN oder ein Newsticker-Dienst, den man abbonieren kann. Die einzelnen Beiträge werden vielmehr per einfachem Mausklick auf der Seite >> http://www.a24media.com abgerufen: Sei es ein Film über den „Seifenfluss“, in dem Männer von der Elfenbeinküste, die in ihrem Volk für die saubere Kleidung zuständig sind die Wäsche in einem Fluss „bearbeiten“, Beiträge über das bereits grassierende Fußballfieber in Südafrika, oder die Obama-Manie in Kenia. Wer den ganzen Beitrag in hochauflösender Qualität auf seinem Sender zeigen möchte, muss eine Gebühr entrichten. A24 beansprucht von dieser Summe 40% – die restlichen 60% gehen an die Filmemacher, die ebenfalls weiter die Urheberrechte an dem Film behalten - ein absolutes Novum, für A24 Media aber Teil des eigenen ethischen Verständnisses.
Vor allem freie Journalisten, Nicht-Regierungs-Organisationen (NGOs) aber auch professionelle TV-Stationen können so ihre Filme und Fotos einer weltweiten Weiterverwertung zuführen. Zunächst wird jedoch jeder Beitrag vor der Weitergabe von Mitarbeitern in Nairobi auf Inhalt und Form geprüft und für die Vermarktung bearbeitet.
Dazu der Journalist Wilberforce Okwiri: „Zu lange habe ich nur einen Hungerlohn für meine Arbeiten bekommen, bei denen ich oft unter lebensgefährlichen Bedingungen gefilmt habe und somit nur unter großen Risiken Beiträge bringen konnte. Hinzukommend musste ich die Rechte an meinen Beiträgen abtreten, wenn ich sie denn überhaupt verkaufen konnte. So wurde ich immer, sowohl bei meinen Verdiensten, als auch in meiner Vorstellung eines zufriedenen Lebens sehr eingeschränkt. A24 Media verändert mein Leben nun komplett und gibt mir Möglichkeiten von denen ich, als afrikanischer Journalist, nie zu träumen gewagt hätte.“
A24 Media stellt im Prinzip zunächst eine Plattform wie YouTube dar, bei der Medien sich mit Geschichten und Beiträgen versorgen können. Schon jetzt ist abzusehen, dass A24 Media den Medienmarkt Afrikas stark verändern und eine neue Dynamik in die medialen und wirtschaftlichen Beziehungen auch zu Europa bringen wird. Bisher mussten sich Freie Mitarbeiter mit ihren Themen an die jeweiligen TV-Stationen, von SABC in Südafrika bis CNN in den USA, wenden, um ihre Beiträge anzubieten. Jetzt können sie ihre Stücke über eine Agentur einer Vielzahl von Sendern global anbieten. „Denn überall auf der Welt will man auch gute Geschichten aus Afrika hören“, sagt Asif Sheikh, Präsident von A24. Seine Zielgruppe sind dabei vor allem Europa und Nordamerika auch wenn die meisten Abnehmer bisher in Asien zu finden sind.
Das ambitionierte Projekt ist die erste Pan-Afrikanische Video- und Foto-Nachrichtenagentur. Sie soll Beiträge zu Themen anbieten, die von anderen Nachrichtenagenturen nicht aufgegriffen werden. „Im Vordergrund steht“, sagt A24-Vorsitzender Salim Amin, „dass unsere Autoren die Geschichten aus afrikanischer Sicht erzählen werden“. Nur so könne auf lange Sicht das negative Image des Kontinents durch ein differenzierteres ersetzt werden. „Wir wollen positiven Geschichten einen Raum bieten, denn wir glauben, dass es daran auch im Ausland ein Interesse gibt.“
A24 Media bietet jedoch nicht nur Material an, sondern nimmt auch Aufträge von Medienunternehmen entgegen, die an „anderen“ und authentischen Geschichten aus Afrika interessiert sind. Dies scheint vor allem in Bezug auf die bevorstehende WM 2010 in Südafrika und das allgemein gestiegene Interesse der Öffentlichkeit an „neuen“ Geschichten aus Afrika für etliche Unternehmen eine sinnvolle Investition darzustellen.
Bundespräsident Horst Köhler, Mitinitiator der „Partnerschaft mit Afrika“, ist in diesem Zusammenhang folgender Ansicht: „Die Sichtweise des jeweils anderen zu kennen und anzuerkennen ist eine wichtige Voraussetzung um Misstrauen und Vorurteile abzubauen.“
Um dem enormen Interesse der Medienunternehmen und übrigen Wirtschaft auch in Deutschland ausreichend Rechnung tragen zu können, wurde nun eine deutsche Zweigstelle der A24 Media in Berlin, im Herzen Europas, geschaffen. Somit haben nun auch deutsche Unternehmen und Investoren die Möglichkeit sich mit einem konkreten Ansprechpartner in Verbindung zu setzen.
Die Zweigstelle befindet sich im momentanen Aufbau, ein Umzug ist geplant. Jegliche Anfragen sind daher vorläufig zu richten an:













