(openPR) Die Türkei war innerhalb weniger Tage mehrfach Arbeitsplatz von Fernseh-Kommissaren: Der Krimi "Mordkommission Istanbul - Die Tote in der Zisterne" könnte Start einer mehrteiligen Krimireihe mit Kommissar Mehmet Özakin sein. Erol Sander, der zum ersten Mal in seiner Geburtsstadt Istanbul spielt, bildet darin mit Christine Neubauer das sympathische Duo aus Mehmet Özakin, dem aufgeschlossenen türkischen Kommissar, und Monika Adler, einer deutschen Journalistin, die türkische Polizeiarbeit eher skeptisch betrachtet. So sind kleine Konflikte vorprogrammiert.
Der Film beginnt ganz klassisch mit einem Mord: Eine unbekannte Frau wird in der Zisterne Yerebatan Sarayi ermordet aufgefunden. Die Tote hat keine Papiere bei sich und niemand will etwas Ungewöhnliches bemerkt haben. Nur durch Zufall kann Kommissar Mehmet Özakin ihre Identität feststellen. Ein Jugendfreund identifiziert die Ermordete als seine deutsche Nachbarin Anja Sonntag, die er seit Tagen vermisst.
Özakin findet Hinweise, dass Sonntag als Journalistin an einem investigativen Artikel über eine türkische Hotelkette gearbeitet hat und hohe Summen an einen Hotelanimateur überwiesen hat. Diese Spur und Nachforschungen der Journalistin Monika Adler (Christine Neubauer), der besten Freundin der Ermordeten, führen ihn und seinen Kollegen Mustafa Tombul in das Touristenparadies Marmaris. Als Urlauber getarnt versuchen sie einen Konflikt um türkische Traditionen, moderne Sitten und viel Geld aufzudecken.
Es ist der ideale Krimi für "Nicht-Krimi-Gucker". Der Mord geschieht gleich in den ersten Minuten, natürlich ist das Opfer eine hellblonde Frau. Somit hat man den Krimiteil auch schon hinter sich, und kann sich ruhig und ohne große Anspannung im Sessel zurücklehnen. Von da an kommen die Zuschauer und besonders die Zuschauerinnen der leichten, seichten Filme auf ihre Kosten. Er macht vor allem wegen der beeindruckenden Bilder von Istanbul und der türkischen Küste und seines sympathischen Ermittlerduos Spaß. (Foto: ARD/Reiner Bajo)













