(openPR) greenovation Biotech gab heute den Abschluss eines Evaluierungsabkommens zur Optimierung und Produktion von Antikörpern in greenovations Produktionsplattform, der Bryotechnologie, mit Merck Serono, einem Unternehmensbereich der Merck KGaA, Darmstadt, bekannt.
Schon seit 2005 erarbeitet die greenovation erfolgreich Projekte für die internationale Pharmaforschung, für die bestimmte Proteine, zum Beispiel fucose- und xylosefreie Antikörper in greenovations einzigartigem Expressionssystem hergestellt werden. greenovation ist in der Lage, diese in Mooszellen (Physcomitrella patens) herzustellen. Antikörper mit humaner Zuckervariante, bei denen die pflanzenspezifischen Zuckerstrukturen vollständig entfernt wurden, weisen eine überlegene zelluläre Zytotoxizität (ADCC) auf. Dies führt zu einer erhöhten Wirksamkeit der Antikörper, zum Beispiel in der Krebstherapie.
Die Kernkompetenz von greenovation ist die gezielte Glykosylierung und Produktion pharmazeutisch hochwirksamer Glykoproteine in Photobioreaktoren. Basis der Produktionsplattform ist die von greenovation entwickelte Bryotechnologie (Bryophyten = Moose). Rekombinante Antikörper und andere Glykoproteine können im Photobioreaktor zeit- und kostengünstig mit hoher Flexibilität und kontrollierter Zuckerstruktur produziert werden. Glyco-Engineering kann zum Beispiel dazu benutzt werden, um Antikörper herzustellen, die ein hohes Potenzial für die gezielte Zellzerstörung durch ADCC aufweisen – ein klinisch erprobter Mechanismus zur gezielten Beseitigung von zum Beispiel Krebszellen.
„Die Proteinproduktion in Moos bietet der pharmazeutischen Industrie die Möglichkeit, optimierte Proteine zu einem wettbewerbsfähigen Preis in einem neuen Produktionssystem herzustellen“, sagte Gregor Mirow, Geschäftsführer der greenovation Biotech GmbH. „Wir sind stolz darauf, mit Merck Serono, einem der weltweit führenden Biotechnologie-Unternehmen, gemeinsam zu erarbeiten, welche Produktvorteile sich für Merck Seronos Antikörperkandidaten durch die Anwendung unserer Bryotechnologie und der damit veränderten Glykosylierung darstellen lassen“.






