(openPR) Handwerkskammer Cottbus organisiert Lehrlingsaustausch
Polen – Das Potenzial des deutschen Nachbarn wird oft unterschätzt. Zu Unrecht, wie das Beispiel der KGHM Polka Miedz S.A. zeigt: Das Unternehmen ist der zweitgrößte Kupferproduzent Europas und damit ein idealer Lernort für zwölf Lehrlinge der Vattenfall Europe Mining AG. Die südbrandenburgischen Jugendlichen haben ab 6. Oktober die Möglichkeit, im Rahmen eines Austauschprogramms die bewährte Arbeitsweise des polnischen Bergbauunternehmens kennen zu lernen.
Bereits zum dritten Mal organisiert die Handwerkskammer Cottbus (HWK) zusammen mit der Partnerschule der Bergbauakademie, dem Schulkomplex Nr. 1 in Lubin, das Austauschprojekt. Das wird mit Mitteln des EU- Förderprogramms Leonardo da Vinci kofinanziert. Während des dreiwöchigen Auslandsaufenthaltes wird den Jugendlichen eine Erfahrung geboten, die sie in Deutschland nicht ohne Weiteres machen können. So weiß René Grund, Abteilung Unternehmensberatung/International der HWK, als Projektorganisator zu berichten: „1000 Meter Tiefe – diese einzigartige Arbeitsatmosphäre hat bisher alle Teilnehmer fasziniert.“
Die Vattenfall Europe Mining AG entsendet ihre Lehrlinge zum wiederholten Male im Rahmen des Programms nach Polen. Hans-Georg Heise, Ausbildungsstättenleiter Schwarze Pumpe, erklärt warum: „Wir sind ein internationales Unternehmen. Weltoffenheit ist da ein Muss. Mit dem Austauschprogramm wird unseren Auszubildenden die Chance gegeben, über den Tellerrand zu schauen. Sie lernen in dem Lubiner Unternehmen neue Arbeitsweisen kennen und sehen, dass es auch anders als in Deutschland erfolgreich funktioniert.“
Der Ausbildungsstättenleiter entschied sich gezielt für einen Austausch mit einem Unternehmen aus Polen: „Unsere Lehrlinge sollen durch ihren Auslandsaufenthalt Toleranz erlernen. Vorurteile gegenüber unserem Nachbarland gibt es leider zur Genüge. Und diese lassen sich am besten aus dem Weg räumen, wenn die Auszubildenden selbst vor Ort waren.“








