(openPR) Der Bundesverband Arbeitsloser Menschen (BVAM) e.V. eröffnet sein erstes Büro in Berlin. Ab dem 1. Oktober können sich Arbeitslose in der Alt Moabit 92-93 umfassend zum beruflichen Neustart beraten und coachen lassen.
Berlin, 01.10.2008. Viele Wege können aus der Arbeitslosigkeit führen. Doch nur den Wenigsten sind die zahlreichen Möglichkeiten auch bekannt. Wer weiß schon, welche Förderung geeignet ist, wie beantragt wird und welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Genau an diesem Punkt setzt der BVAM e.V. an. Als eingetragener, gemeinnütziger Verein bietet er Arbeitslosen neue Perspektiven. Ergänzend zur Bundesagentur für Arbeit bietet der BVAM e.V. Alternativmodelle, um in die Berufswelt zurückzukehren. So wird die Selbständigkeit als eine Möglichkeit gefördert, sich von aktuellen Modellen wie der Zeitarbeit zu emanzipieren. Warum sich durch eine Firma vermitteln lassen und gering entlohnt werden, wenn man als Selbstständiger selbst aktiv sein kann?
„Wir freuen uns, endlich auch in Berlin vertreten zu sein. Denn gerade hier in dieser Region ist die Situation in den letzten Jahren immer prekärer geworden. Parallel dazu bieten sich in Berlin und Umgebung viele Wege in eine Beschäftigung oder Selbstständigkeit. Mit unseren Kontakten und dem aufgebauten Netzwerk können wir Arbeitslose und potentielle Unternehmensgründer sehr effektiv unterstützen“, sagt Thorsten Overlöper erster Vorsitzender des BVAM e.V. in Berlin.
Das Prinzip vom BVAM e.V. ist: Die eigenen Stärken erkennen und herausfinden, wie diese am Arbeitsmarkt erfolgreich eingesetzt werden können. Denn nur wer seine individuellen Kompetenzen und Fähigkeiten nutzt und eigenständig vermarktet, wird langfristig ohne staatliche Subventionen leben können. Kerntätigkeit des Vereins ist die Integration von Arbeitslosen in den ersten Arbeitsmarkt. Als unabhängige Institution und Vermittler zwischen Arbeitslosen, Arbeitgebern und staatlichen Organisationen versteht sich der Verein zu allererst als Anlaufstelle für Arbeitssuchende.
Zwar sinkt nach Einschätzung von Experten die Arbeitslosenzahl stetig. Berücksichtigt wird dabei weniger, dass zunehmend Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor oder durch Zeitarbeit geschaffen werden. Ältere Arbeitnehmer gelten nach wie vor als schwer vermittelbar. Aufgrund der angespannten Situation am Arbeitsmarkt hat der BVAM e.V. ein System entwickelt, dass alle möglichen Förderprogramme für ein zentrales Ziel nutzt: Menschen, egal welchen Alters und welcher Berufsgruppe, wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren.
Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.bvam.de









