(openPR) Ob in Seniorenheimen, Betriebskantinen oder Krankenhäusern: Wer eine vierstellige Anzahl von Geschirrteilen pro Stunde zu reinigen hat, kommt an einer Transportspülmaschine nicht vorbei. Sie ist im Gegensatz zu handbeschickten Programmautomaten die einzig wirtschaftlich vernünftige Lösung. Doch ab wann sollte es eine Bandtransportspülmaschine sein? Genügt vielleicht für eine mittlere Betriebsgastronomie mit rund 500 Gästen noch eine Korbtransportspülmaschine? Es gibt Grenzfälle, in denen sehr genau hingeschaut werden sollte. Was in der Kapazitätenplanung für Spülküchen zu berücksichtigen ist, darüber informiert die Vereinigung Gewerbliches Geschirrspülen, Hagen.
Transportspülmaschinen befördern das Spülgut auf zwei unterschiedliche Arten durch die Maschine: In Korbtransportspülmaschinen wandern die Geschirrteile in Körben durch die einzelnen Maschinenzonen. In Bandtransportspülmaschinen wird das Spülgut hingegen in Finger- oder Universalförderbändern einsortiert.
Korbtransportspülmaschinen sind bis zu einer Kapazität von etwa 5.400 Tellern Reinigungsbedarf pro Stunde realisierbar. Bandtransportspülmaschinen wiederum eignen sich ab etwa 1.700 Tellern Spülleistung pro Stunde. Zwischen diesen beiden Spülleistungen liegt also ein Kapazitäten-Fenster, in dem sowohl eine Korbtransport- als auch eine Bandtransportmaschine denkbar wäre.
„Im Entscheidungsprocedere stehen zwei wichtige Aspekte im Vordergrund“, erläutert Volker Ackermann von Winterhalter. „Eine Bandtransportspülmaschine erfordert immer mindestens zwei Personen zur Bedienung; ist nur eine Spülkraft für die Bedienung eingeteilt, steht ausschließlich eine Korbtransportspülmaschine zur Wahl. Allerdings sollte aus Hygienegründen stets mindestens eine Person für den reinen und eine Person für den unreinen Bereich zur Verfügung stehen.“ Ein zweiter wichtiger Aspekt ist die Verwendung von Warmhaltesystemen in Care-Einrichtungen. „Diese Teile können aufgrund ihrer Größe nur auf Bändern gespült werden, hier scheiden Transportspülmaschinen von vorneherein aus“, so der Planungsfachmann.
Ist genügend Spülpersonal vorhanden und sind keine Warmhaltesysteme maschinell zu reinigen, sind weitere Kriterien zu betrachten. „Bei beengten Raumverhältnissen ist eine Korbtransportspülmaschine erste Wahl, denn sie kann quasi um die Ecke spülen“, verdeutlicht Sascha Wachaczewsky von Hobart. „Denn sowohl die Vorwaschung als auch die Trocknung können um die Kurve geplant werden.“
Raumgröße, Geschirraufkommen, Betriebsart- und Typ sind bestimmende Einflussgrößen zur Gestaltung einer wirtschaftlichen Planung bzw. Organisation und letztendlich für die Auswahl des richtigen Spülsystems sowie der Maschinenart. Ein sehr differenziert anfallendes Geschirraufkommen sowie zu beachtende Details in der Geschirrlogistik der Gesamtküchenorganisation führen oft zur Entscheidung zu Gunsten des Einsatzes eines Korbtransportautomaten mit intelligenter Geschirrabräumorganisation. „Eine genaue Analyse des jeweiligen Spülbetriebes führt meist zur für den Nutzer optimalen Lösung“, so Dietmar Zapf, Prokurist und Vertriebsleiter Spültechnik D/A/CH bei Meiko.
Ob eine Band- oder Korbtransportspülmaschine in Betracht kommt, ist nicht wirklich eine Frage des Budgets. „Bei gleichen Spülmaschinenkapazitäten und unter Berücksichtigung der Anbauteile kostet die Korbtransportspülmaschine etwa 90 Prozent im Vergleich zu einem entsprechend ausgelegtem Modell einer Bandtransportspülmaschine“, verdeutlicht Ackermann den geringen Unterschied.
Eine Checkliste mit allen Entscheidungskriterien rund um die Frage „Band- oder Korbtransportspülmaschine“ erhalten Interessenten in der Geschäftsstelle der Vereinigung Gewerbliches Geschirrspülen unter der Telefonnummer 02331 – 377 544 –0.
Weitere Informationen rund um die Kapazitätenplanung zu Transportspülmaschinen finden Kunden und Planer in den VGG-Checklisten der Fachinformation Nr. 2 unter www.vgg-online.de.
Fotos zu unseren Gesprächspartnern haben wir für Sie im VGG-Bildpool unter „Presse-Verband & Partner“ von www.vgg-online.de bereitgestellt.











