(openPR) Die Donots sind wohl eine der derzeit fleißigsten Rockbands Deutschlands.
2008 haben sie ihr 4. Album „Choma Cameleon“ veröffentlicht, gerade starten sie eine Clubtour durch 23 Städte.
Nebenbei nehmen sie sich aber immer wieder Zeit, Newcomerbands zu beobachten.
Ingo Donot, Frontmann der Band, ist auf die Band Crash Casino aus Bottrop aufmerksam geworden.
Zum Debut-Album "Und Wenn Wir Schon Beim Thema Sind" der Band schreibt er:
Auf ein Wort, Fans deutschsprachiger Sportgitarrenmusik!
Ihr feiert doch momentan alles ab, was befindlichkeitsfixiert, fußball-EM-affin oder stadion-feuerzeug-balladesk ist und aus den hiesigen Landen kommt. Muttersprachenquote, ick hör dir trapsen! Aber mal im Ernst: Die Größe liegt ja bei den deutschsprachigen Künstlern eher im Kleinen und die ganz Großen im Business sind ja eher die, die da oben gar nicht wirklich hingehören. Entweder sind die Songs einfach dümmlich naiv oder aber so studentisch verkopft, dass man die Musiker am Liebsten durchschütteln möchte. Da setze ich doch mit einer Flasche Tankenrotwein in der Hand weiterhin auf die Bands, die mit erdigem Punkrock-Background und Asi-Romantik der fingerpointenden Crowd ihre Tagebüchenträge ins Ohr brüllen. Ihr wisst schon: Jupiter Jones, Seniore Matze Rossi etc. Oder aber die Guten unter den Großen – Muff Potter, Tomte, Kettcar und Artverwandtes. Und gerade dieser Tage habe ich eine Band entdeckt, die bestimmt schon bald einige neue Freunde unter den Fans der genannten Künstler finden wird: Crash Casino. Auf „Und Wenn Wir Schon Beim Thema Sind“ bekommen eben jene geneigten Fans von all dem, was man in Herrn Nagelschmidts Schublade „Angry Pop Music“ einsortieren darf, frischen Nachschub mit einer Menge Drive geboten. Mit einer druckvollen Produktion von Gerhard „Anyway“ Wölfle im Zylinder, schütteln die fünf Herren von Crash Casino diverse kleine Hits aus ihren Ärmeln. Als Anspieltipp darf hier gerne direkt der Opener „Sanduhrsand“ herhalten, den Ihr mit Sicherheit irgendwann nachts auf einer Bordsteinkante im Ohr habt, wenn angetrunkene Wochenend-Melancholie regiert. Die Location ist hier übrigens nicht von ungefähr gewählt, denn immer wieder erinnern Crash Casino an die poppigere Variante der „Bordsteinkanten“-Ärä von Rheines Finest, Muff Potter. Ab ins Pottersche Vorprogramm, Männers! Ihr macht das schon.
Und Ihr, Fans deutschsprachiger Sportgitarrenmusik: Ab auf’s nächste Crash Casino Konzert. Und vorher noch bei der 24-Stunden Tanke vorbei. Aber dalli dalli!
Ingo Donot
www.crashcasino.de
www.myspace.com/crashcasino











