(openPR) Am 17./18. September 2008 kamen zum 8. Mal leitende IT-Manager, Leading-Edge-Lösungsanbieter und Top-Berater aus dem deutschsprachigen Raum im Hotel Spreebogen in Berlin zusammen. Beim führenden Networking-Gipfel für IT-Security und Risk Management diskutierten, analysierten und informierten sich 15 Referenten, 65 geladene Teilnehmer und mehr als 30 Lösungsanbieter über Herausforderungen, Entwicklungen und Trends in Sachen Informationssicherheit und IT-Security-Management. Mit Best-Practice-Vorträgen von der Praxis für die Praxis und vorher individuell abgestimmten Vier-Augen-Gesprächen, entsprach das econique Team wieder den hohen Ansprüchen der Teilnehmer.
Unter dem Vorsitz des renommierten Virenexperten Prof. Dr. Klaus Brunnstein, Professor an der Universität Hamburg, gliederte sich der CxO-Dialog in drei Streams. In den Bereichen Finanz (Vorsitz Maximilian Dermann, TISO Lufthansa Technik), Industrie (Vorsitz Jörg Asma und Alexander Busse, KPMG) und Branchenübergreifend (Vorsitz Prof. Klaus Brunnstein) konnten so die Herausforderungen der einzelnen Branchen exakt abgebildet werden.
Die Teilnehmer äußerten sich positiv über das bewährte econique Konzept, welches neben Praxisbeispielen und individuell abgestimmten Vier-Augen-Gesprächen, auch genügend Zeit für Erfahrungsaustausch gebe. Martin Boehm, Leiter Quality und Process Gouvernance von der ProSiebenSat.1 Produktion GmbH, bestätigte: „Die Veranstaltung kann jedem empfohlen werden, der sein Wissen und sein Netzwerk erweitern möchte. Besser sei es, von den Erfahrungen anderer Unternehmen im Bereich Risiko- und Sicherheitsmanagement zu profitieren, als eigene schadvolle Erfahrungen zu erleben.“
Nach der Eröffnung des Vorsitzenden Brunnstein, der einen Einblick in das weite Feld der Bedrohungsszenarien für Kunden- und Firmendaten gab, ging Christian von Rützen, IT-Sicherheitsbeauftragter bei der Dachser GmbH und Co. KG, sofort in medias res. Von Rützen zeichnete den Weg der Dachser GmbH nach und wie sie jenseits regulatorischer Anforderungen ihr IT-Risikomanagement bewältigt. Der IT-Sicherheitsverantwortliche bekräftigte den eigenen Willen, den ein global agierendes Unternehmen aufbringen muss, um sich und seine Daten zu schützen. Denn der Impuls zum sicherheitsbewussten Umgang mit sensiblen Daten muss aus dem Unternehmen kommen und nicht von außen.
Später teilten sich die Teilnehmer auf die jeweiligen Streams auf. Beeindruckt zeigte sich Dr. Igor Podebrad, Head of IT-Security Threat Analysis Group der Commerzbank, da sich die Zuhörer für sein Thema „IT-Forensik – Lessons Learned“ in den Vortragsraum regelrecht drängelten. Genauso gut besucht: Der parallel laufende Vortrag von Hartmut Wingbermühle, Information und Problem Management bei der T-Mobile GmbH, „User Management & Single Sign On in einer heterogenen Systemumgebung“. Uwe Herforth, Head of Group IT-Security der Ringier AG, drückte es mit diesen Worten aus: „Insgesamt eine gelungene Veranstaltung mit vielen interessanten Praxisbezügen und guten Networkingmöglichkeiten.“
In den Vier-Augen-Gesprächen und Kaminrunden konnten sich die Teilnehmer in kleinen Gruppen oder in Einzelgesprächen intensiv über Herausforderungen in der IT-Security und im Risk-Management austauschen. „Die gesunde Mischung ist und bleibt das Alleinstellungsmerkmal von econique am Markt“, so der Vorsitzende Prof. Brunnstein.
Sales Manager Armin Gausmann von der Comco AG resümierte stellvertretend für die Seite der Lösungsanbieter: „Mit Hilfe des Matchings können sich beide Gesprächsteilnehmer optimal vorbereiten und auf die Themenschwerpunkte konzentrieren. Man kommt sofort auf den Kern und kann gemeinsam Lösungsansätze eruieren.“ Auf der Seite der Teilnehmer bezeichnete der Information Security Officer Heinz-Willi Schäfer von Siemens den CxO Dialog Information Risk Management als „eine hochinformative Veranstaltung mit interessanten Vorträgen und konstruktiven Einzelgesprächen.“
Thomas Born, Head of ICT-Security der Vodafone Group Services GmbH, referierte über „Mobile Communications Malware“. Neben einer kurzen Einführung in die Geschichte von mobiler Malware und deren aktuellen Trends, überzeugte Born mit einer anschaulichen Live-Demonstration. In wenigen Minuten zeigte ein infiziertes Handydisplay nur noch Totenköpfe und reagierte auf nichts mehr. Den weiteren Verlauf des Tages bestimmten viele Flurgespräche und weiteres Networking in den Kaminrunden und den Vier-Augen-Gesprächen.
Den Abschlussvortrag über Hackerangriffe und deren Bekämpfung hielt Thomas Kohler, Head of Information Risk Control der UBS AG. In seinem exemplarischen und sehr transparenten Vortrag, fasste Kohler die Vorgehenswiese der Schweizer Bank bei Hacker-Angriffen und deren aussichtslose Lage zusammen: „Das Rennen ist eröffnet, aber wir können immer nur hinterher rennen.“ Ebenfalls erhielt der Schweizer viel Zwischenapplaus für seinen Appell ans Publikum, mit eigenen Hacker-Erfahrungen offener umzugehen. „Ein Verschweigen nützt nur den Tätern, nicht den Opfern“, so Kohler.
Prof. Brunnstein beendete den 8. CxO Dialog Information Risk Management mit zwei Thesen: Mehr Sicherheit ließe sich nicht nur durch Compliance, sondern erst mit einer stabileren Architektur erreichen, wobei sich entsprechende Hardware-Lösungen erst noch etablieren müssten. Die letzten Gespräche bestimmte vor allem das Thema Sicherheit versus persönliche Freiheit.
Dass der 8. CxO Dialog Information Risk Management als Erfolg verbucht werden kann, zeigte sich nicht zuletzt daran, dass die Teilnehmer noch weit nach Ende der Abschlussdiskussion angeregt über die Fachthemen des Gipfels diskutierten.
econique plant bereits schon den nächsten CxO Dialog Information Risk Management, der am 11./12. Februar 2009 stattfinden wird.




