(openPR) Classicfond erklärt Interessenten wie geschlossene Fonds aufgebaut sind.
Geschlossene Fonds sind unternehmerische Beteiligungen auch Beteiligungsfonds genannt, die das Kapital mehrerer Investoren bündeln, um ein Wirtschaftsgut zu finanzieren, das ein einzelner Investor allein nicht finanzieren könnte. Die Fondsobjekte sind dabei höchst unterschiedlich: Beteiligungsfonds investieren in Immobilien im In- und Ausland, in Schiffe, erneuerbare Energien, ausgesuchte Elitezielfonds und in die Finanzierung von Unternehmen durch privates Kapital, sogenanntes Private Equity. Top Beteiligungsfonds investieren und verteilen ihr Kapital auf mehrere Branchen und Asset-Klassen gleichzeitig um das Risiko erheblich zu minimiert.
Bei geschlossenen Fonds stehen Investitionsobjekt, Fondsvolumen und Laufzeit der Investition von vornherein fest. Die Finanzierung des Objekts setzt sich zusammen aus dem Eigenkapital, das bei den Anlegern eingeworben wird, und Fremdkapital, das Banken finanzieren. Ist die zuvor festgelegte Investitionssumme erreicht, wird der Fonds geschlossen platziert. Das heißt, es werden keine weiteren Anteile verkauft, weitere Anleger können der Fondsgesellschaft nicht beitreten. Ein Ausstieg aus dem Investment vor Ablauf der Laufzeit ist in der Regel nicht vorgesehen und kann für Anleger erhebliche Nachteile mit sich bringen. Die Anteile an geschlossenen Fonds können lediglich nach den Regelungen des Gesellschaftervertrages gekündigt bzw. auf einem Zweitmarkt für geschlossene Fonds verkauft werden.
Geschlossene Fonds sind Personengesellschaften. Sie unterliegen den Regelungen von HGB und BGB. Die vorherrschende Rechtsform ist die GmbH & Co. KG wird aber mittlerweile von der Ltd. & Co KG abgelöst. Englische Rechtsformen werden auf dem internationalen Markt besser angesehen als deutsche Gesellschaften. In dieser Gestaltung ist die Haftung der Kommanditisten auf die Höhe ihrer Einlage begrenzt.
Mit dem Erwerb seiner Beteiligung wird der Anleger steuerlich und haftungsrechtlich zum Mitunternehmer.
Die Anteile an einem geschlossenen Fonds werden zu einem ebenfalls vorher festgelegten Preis – der sogenannten Mindestbeteiligungssumme ausgegeben. Sie liegt in der Regel zwischen fünf und 25.000 Euro pro Anteil.
Geschlossene Fonds werden sowohl als Publikumsfonds als auch als Private Placements angeboten. Erstere werden vornehmlich über Banken und Sparkassen sowie über freie Finanzdienstleister öffentlich angeboten. Private Placements werden – wie der Name schon sagt – dagegen nur einem sehr kleinen Kreis von Großinvestoren angeboten. Die Beteiligungssummen sind entsprechend höher als bei Publikumsfonds.
Das Management geschlossener Fonds ist hoch professionell und verfügt über ein ausgeprägtes Investment-Know-how. Zusammen mit der Vielseitigkeit des Finanzierungsmodells ist die Branche der geschlossenen Fonds daher ein wichtiger Innovationsmotor für den Wirtschaftsstandort Deutschland.












