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Smallcap-Investor - Die Krise spitzt sich zu - droht ein Flächenbrand?

(openPR) Kommt eine Deflation wie in Japan Mitte der 90er Jahre?
- Europa – „Insel der Seligen“?
- Steht uns die dritte Phase meines Szenarios bereits früher bevor?



Die Finanzkrise erlebt gerade eine gefährliche Zuspitzung, weshalb es möglich ist, dass sich die 2. Phase meines Börsenmodells verkürzt. Die Wahrscheinlichkeit liegt derzeit bei rund 25 %, dass wir die Endphase schon in den nächsten Monaten sehen werden.

Was passiert gerade?

Es war klar, dass die FED und die anderen US-Banken nicht alle Banken stützen können. Mindestens eine große Bank musste fallengelassen werden – alleine auch um den Glauben an eine Marktwirtschaft aufrecht zu erhalten. Dass es dabei Lehman Brothers trifft, konnte man im Vorhinein nicht wissen, aber scheinbar war Lehman nicht so wichtig wie Merrill Lynch. Die Gefahr, die daraus entstanden ist, lässt sich in zwei Bereiche einteilen:

Erstens die Kreditvergabe der Banken an Unternehmen, Private und andere Banken ist trotz enormer Geldmittel, die die Notenbank in den Markt pumpt, sehr niedrig und zweitens trauen sich die Banken untereinander nicht mehr und streichen Kreditlinien. Daraus könnte uns ein japanisches Szenario entstehen.

Genau das Gleiche ist Anfang der 90er Jahre in Japan passiert. Trotz niedriger Zinsen vergaben die Banken keine billigen Kredite und handelten ausserdem auch noch sehr konservativ bei der Kreditvergabe. Damit wurde die Wirtschaft über Jahre hinweg gelähmt. Sollte dies auch auf die USA zutreffen, würde das zu einer massiven Rezession führen. Die privaten Haushalte sind in den USA im Verhältnis zu damals in Japan massiv verschuldet und die Banken werden reihenweise die Kredite fällig stellen. Woraufhin natürlich der Konsum und danach die Wirtschaft massiv einbrechen werden (hier droht eine Deflation).

Diese Entwicklung versucht die Notenbank mit Hilfe der anderen Banken zu verhindern und sie versuchen daher so viele Banken wie möglich aufzufangen und massiv Geldmittel in den Markt zu pumpen. Damit wird die Geldmenge in den nächsten Monaten enorm nach oben getrieben werden, was uns langfristig in massive Schwierigkeiten bringen wird (hier droht uns nach der Deflation eine massive Hyperinflation).

Es hört sich jetzt vielleicht komisch an, dass ich in Zeiten, in denen wir eine Inflationsrate von fast 4 % haben, von einer Deflation spreche, aber leider könnte diese früher Wirklichkeit werden, als die meisten glauben. Ich habe bereits in den Berichten der letzten Wochen darauf hingewiesen, dass die Inflationsrate in den nächsten 9 Monaten massiv zurückgehen wird (Stichworte – Basiseffekt und Modifikation der Inflationsberechnung). Verstärkt wird dieser Effekt durch eine Rezession werden, die jetzt nicht mehr ausgeschlossen werden kann.

Das heißt, im Frühjahr 2009 werden viele Wirtschaftsforscher vor einer Deflation warnen und die Notenbanken rund um die Welt werden deren Ruf hören und noch mehr Geld in das Finanzsystem pumpen. Mit diesem Mittel hofft man, die Abwärtsspirale durchbrechen zu können.

Die bereits in der jüngsten Vergangenheit durchgeführten und die in der Zukunft noch zu erwartenden Geldspritzen werden aber längerfristig noch einmal massiv die Inflation anfeuern und womöglich das letzte Vertrauen in die Währung und damit in das „Papiergeld“ an sich zerstören.

Kurz zusammengefasst das wahrscheinlichste Szenario:
Es ist somit sehr wahrscheinlich, dass wir nach der hohen Inflation von heuer, nächstes Jahr nahe einer Deflation stehen werden, die dann von einer noch stärkeren Inflationswelle abgelöst werden wird.

Welche Gegenmaßnahmen werden wahrscheinlich kommen?

Konjunkturpaket in den USA:

Ich glaube, dass George W. Bush noch vor der Präsidentenwahl ein weiteres Konjunkturpaket verabschieden wird. Dieses wird noch umfangreicher werden als das letzte. Ich gehe davon aus, dass es ein Volumen von bis zu 500 Mrd. US$ haben wird. Damit wird die Konjunktur kurzfristig stimuliert....

Den vollständigen Bericht finden Sie unter folgendem Link: http://www.smallcapinvestor.de/downloads/Bericht_DieKrisespitztsichzu_170908.pdf

Kann die Situation noch abgewendet werden?

Ich persönlich glaube nicht mehr daran, denn mit jeder Rettung einer Bank, mit jedem Konjunkturpaket und mit jeder Geldspritze wird sich die Situation verschärfen. Ben Bernanke hätte es vor 2 Jahren noch vermeiden können, aber jetzt glaube ich, dass es zu spät ist! Das Ende der Krise wird mit einer Hochzinsphase ähnlich der Zinsphase 1980 bis 1982 eingeleitet werden (damals hatte die FED die Zinsen auf 20 % angehoben). Dies wird auch der Zeitpunkt sein, wo Sie sich aus Gold und Silber verabschieden und massiv wieder in Aktien long gehen müssen.

Welche Anlageformen sind jetzt nicht ratsam:

- Aktien aus der Finanzbranche (Banken und Versicherungen)
- Aktien aus Immobilienwerten
- Hochverschuldete Unternehmen

Sondersituation Gold!

Es ist schon mehr als überraschend, dass Gold in solchen Zeiten unter Druck geraten ist. Einerseits hören wir, dass physisches Gold knapp ist und die Münzprägestätten teilweise kein Material liefern und dass die größten Märkte wie Indien und Türkei massiv im Absatz zulegen und andererseits fällt der Kurs vom Gold.

Der Rückgang ist vor allem darauf zurückzuführen, dass an der COMEX rund 10 % der Jahresgoldproduktion verkauft wurden.

Hier stehen daher Verkäufe von Papiergold Käufen von realem Gold gegenüber! Ich glaube, wir brauchen nicht darüber diskutieren, dass langfristig nur der reale Markt....

Den vollständigen Bericht finden Sie unter folgendem Link: http://www.smallcapinvestor.de/downloads/Bericht_DieKrisespitztsichzu_170908.pdf

Kurs auf

Ihr
Joachim Brunner

Achtung: Joachim Brunner ist Berater des First Junior Zertifikates (WKN LS1JEX) und des Fond PI global one (WKN 0A0636). Es ist daher möglich, dass sich die in diesem Artikel beschriebenen Aktien im Fond/Depot bzw. dem dazugehörigen Index befinden.

Dieser Bericht wurde am 17.09.2008 an die Smallcap-Investor Premiumabonnenten verschickt!

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