(openPR) Gefährliche Bakterien in der Dusche. / Wasserstillstand in Rohren verursacht Bildung von gesundheitsgefährdenden Legionellen. / Krankheiten können hervorgerufen werden. / Betroffen: öffentliche Sanitäranlagen. / Im Voraus handeln ist richtig: Straubing – eine Stadt, die rechtzeitig wirksame Maßnahmen umsetzt.
Burscheid/Straubing. Das nicht nur angenehm warmes Wasser aus Schulduschen kommen kann, ist vielen nicht bewusst. Öffentliche Gebäude wie Schulen, Schwimmbäder oder Sportheime sind besonders betroffen. Im Winter hat das Freibad dicht und in den Sommerferien sind die Kinder aus der Schule – doch das Wasser bleibt. Und zwar in den Rohrleitungen. Wenn das Wasser dort dann längere Zeit nicht bewegt wird, weil niemand die Duschen benutzt, wird die Bildung von sogenannten Legionellen begünstigt. Diese Bakterien fühlen sich besonders wohl in einem Temperaturbereich von 25 bis 50 Grad Celsius und vermehren sich, wenn eine lange Verweilzeit in den Rohren möglich ist. Helmut Zehrfeldt, Unternehmer der Franchisegruppe WATER & MORE und Experte auf dem Gebiet, sagt: „Wenn Schulkinder nach den Ferien unter die Dusche gehen, stand das Wasser wochenlang in den Leitungen und Armaturen – Legionellen haben sich vermehrt. Gerade in Schulen ist ein achtsamer Umgang notwendig.“
Eine direkte Gefährdung durch die im Wasser vorhandenen Legionellen besteht jedoch nicht. Die Legionellen können bei Menschen zur Legionärskrankheit, einer besonders aggressiven Form der Lungenentzündung, führen. Allerdings nur, wenn man sie durch Einatmen von Wasserdampf in die Lunge bekommt. Dennoch ist die Thematik sehr brisant und nicht zu unterschätzen. Allein in Deutschland sterben nach einer repräsentativen Umfrage des Robert-Koch-Institutes jährlich 3.000 Menschen an den Folgen der Legionärskrankheit. Zum Vergleich: 4.950 Menschen sterben jährlich in Deutschland an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Zehrfeldt: „Ich finde die Zahlen mehr als beunruhigend. Zumal die Dunkelziffer auf mehr als das 20-Fache geschätzt wird. Dennoch wird die Problematik in der Öffentlichkeit zu wenig fokussiert.“
Dass man präventiv etwas gegen die Gefahr machen kann, hat die Stadt Straubing erkannt. Mithilfe von WATER & MORE hat sie die Duschen und Waschplätze von Schulen, Sportstätten- und Vereinsheimen effektiv umbauen lassen. Zehrfeldt: „Bei unserer Methode schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe: wir sparen beim normalen Betrieb 40 bis 60 Prozent Wasserverbrauch ein und bieten zusätzlich aktiven Schutz vor Legionellenbildung.“ Es gibt verschiedene Methoden, der Bildung von Bakterien vorzubeugen. WATER & MORE bedient sich intelligenter und ökologischer Maßnahmen und ist damit führend auf dem deutschen Markt. Sanitäranlagen von WATER & MORE sparen Wasser durch Touchless-Technik ein – das Wasser fließt nur dann, wenn es wirklich fließen soll. Das gilt in jedem Fall, auch wenn in den Ferien mal keiner unter der Dusche steht. Eine automatische Spülung ohne Bypässe sorgt für Zirkulation in den Wasserrohren und reduziert die Bildung von Legionellen drastisch. Die Gewinner: Schüler, Lehrer und die Eltern.












