(openPR) Einmal im Jahr wird ein mittelständischer Unternehmer zum „Mutmacher der Nation“ gekürt – und erhält ein Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro. Ausgeschrieben wird der Wettbewerb von der Mittelstandsinitiative des Örtlichen unter der Schirmherrschaft von Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff. Bis Ende September werden 3 Teilnehmer für den Landessieg nominiert, im November lockt dann das Finale in Berlin. Hoffnungen auf den Sieg macht sich auch der Bonner Meisterbetrieb Stillarius Wärme, Solar & Wassertechnik.
Firmengründer Guido Stillarius stand vor dem Ruin als sein damaliger Arbeitgeber 2003 Insolvenz anmeldete. Als Installateur- und Heizungsbau-Meister im Anstellungsverhältnis war der Gedanke an eine mögliche Selbständigkeit noch utopisch, doch jetzt schien sie der letzte Ausweg. „Bemühungen, ein neues Beschäftigungsverhältnis zu finden, verliefen im Sande, und eine Anstellung in einer Zeitarbeitsfirma war nicht in meinem Interesse", berichtet Stillarius.
Doch der clevere Bonner gibt nicht auf. Ein Gespräch mit seinem bisherigen Arbeitgeber brachte die Lösung: Stillarius schrieb mit Einverständnis seines ehemaligen Chefs einfach alle Kunden des nun insolventen Unternehmens an und empfahl seine Leistungen aufgrund der jahrelangen guten Zusammenarbeit.
Rasch bringt er die eigene Unternehmensgründung in trockene Tücher und macht sich an die Arbeit. Zwar ist der finanzielle Spielraum gering, und die ersten Aufträge erledigt der findige Handwerksmeister erst einmal mit dem Motorrad – denn für ein Auto reicht es damals noch nicht. Doch Stillarius wagt die Flucht nach vorn. Unermüdlich bildet er sich fort und erweitert sein Unternehmensangebot um weitere Geschäftfelder. Eine professionelle Homepage steht bald schon im Netz, und auch sonst stürzt sich der Jungunternehmer in die Werbung – sofern es das Konto hergibt.
Die Mühe zahlt sich aus. Stillarius schafft neue Arbeitsplätze und bildet aus. Mittlerweile gehören seiner Firma drei Facharbeiter an, ein Azubi, sowie eine Bürokraft. Und wenn man in Bonn unterwegs ist, wird einem womöglich ein Bus der Bonner Verkehrsbetriebe auffallen, von dem das Firmenlogo des Solar- und Sanitärfachmanns in Form einer Sonne freundlich entgegenleuchtet.
Nun hofft der gelernte Installateur und Heizungsbauer, mit seinem hart erarbeiteten Erfolg die Jury um Jette Joop, Peter Dussmann und andere prominente Köpfe für sich gewinnen zu können. Ende September weiß er mehr, und vielleicht reicht es ja sogar für einen ersten Platz.
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