(openPR) Carmen-Francesca Banciu erzählt eine fatale Mutter-Tochter Beziehung zwischen Berlin und Bukarest. Die junge Maria-Maria kehrt ihrer rumänischen Heimat den Rücken und fängt in Berlin ein neues Leben an. Die Großstadt bietet ihr den Raum, den sie braucht, um mit ihrer Vergangenheit ins Reine zu kommen, vor allem mit der kämpferischen und überdominanten Mutter. Einer Frau, die die unerschütterlichen Prinzipien des Kommunismus zu ihren eigenen macht. Darüber verliert sie die Individualität der Tochter gänzlich aus den Augen. Maria-Maria aber will ihren eigenen Weg gehen und enttäuscht ihre Eltern auf ganzer Linie. Von Systemzwängen, Kollektivismus und raren Liebesgesten gezeichnet, streift Maria-Maria die Fesseln ihrer Familie und des Landes ab und findet die Freiheit – doch die emotionale Auseinandersetzung mit ihrer Mutter hält unvermindert an.
Carmen-Francesca Banciu wurde 1955 im rumänischen Lipova geboren. Sie studierte Kirchenmalerei und Außenhandel in Bukarest. Die Verleihung des Internationalen Kurzgeschichtenpreises der Stadt Arnsberg hatte für sie 1985 ein Publikationsverbot in Rumänien zur Folge. Seit 1991 lebt sie mit ihren drei Kindern als freie Autorin in Berlin, schreibt Beiträge für den Rundfunk und leitet Seminare für kreatives Schreiben.
30. September 2008, 19.30 Uhr, Eintritt 5 Euro
Veranstaltungsort:
VIA Verbund für Integrative Angebote Berlin gemeinnützige GmbH
Schönhauser Allee 175
10119 Berlin
Um Anmeldung wird gebeten:
Karin Riedesser
Tel.: 030 / 44 354 815
Fax : 030 / 44 354 818
E-Mail: ![]()










