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Natur und Ursprung der Kunst des Taiji Quan

13.09.200821:55 UhrSport
Bild: Natur und Ursprung der Kunst des Taiji Quan
Taiji-Meister Rüdiger Große-Brauckmann in Aktion
Taiji-Meister Rüdiger Große-Brauckmann in Aktion

(openPR) In diesem Artikel geben wir einen Einblick wie Taijiquan, auch oft nur vereinfacht Taiji genannt, als Kampfkunst entwickelt wurde.
Taijiquan ist aus verschiedenen Elementen zusammengefügt. Sie entspringen aus der Beobachtung der Natur, folgen dem eigenen Körperaufbau, chinesischer, geschichtlicher Tradition, der Physik, Chinesischer Medizin, der Kunst und münden schließlich in dem Weg der Selbstverteidigung.



Alles was in der Natur miteinander in Wechselwirkung tritt, verändert sich, verstärkt sich oder bekämpft sich gegenseitig. Dies passiert immer dann, wenn wenigstens zwei verschiedene Teile miteinander interagieren. Dies ist ein Grundprinzip der Natur. Von dieser Erkenntnis, dass alleine zwei verschiedene Teile genügen, um sich gegenseitig zu verstärken, zu verändern oder zu schwächen, wurde vor mehreren Tausenden von Jahren ein dualistisches Modell in China entwickelt. Es ist bekannt als das Prinzip von YIN und YANG. Die philosphische Anwendung und Ausdeutung findet sich im Daoismus.

In der geschichtlichen Tradition Chinas lebten die meisten Menschen als Farmer. Das Leben eines Farmers war durch die vier Jahreszeiten und seinen Alltag bestimmt.
Das Frühjahr war zur Aussat und Arbeit bestimmt, zum Sommer konnten sich die Menschen erfreuen, der Herbst diente der Ernte und der Winter zum Feiern der Ernte und zur Entspannung. Zudem musste der Farmer seinen Tag nach dem Wetter ausrichten, sowie es regnet, schneit, windet, donnert und blitzt. Der Tagesablauf als solches begann mit dem Aufwachen, dem Anziehen der Kleidung, dem morgendlichen Begrüßen der Familie. Als dann machte man sich auf zur Arbeit. Dann ritt man zu Pferde und zwischendurch war es Zeit für Entspannung und so fort.
All diese Ideen finden sich harmonisch vereint in der Chen-Taijiquan Langform Laojia-Yilu und seinen einzelnen Elementen.

Aufbauend darauf finden wir in der Chen-Taijiquan Laojia-Erlu-Form die Anwendung zur Stärkung des Körpers und zur Selbstverteidigung.

Die Physik als Naturwissenschaften lässt uns die Prinzipien der Mechanik verstehen. So können wir erreichen, unsere Körperbewegungen gezielt als Kampfkunst anzuwenden.

Kunst verstehen wir im Zusammenhang mit Taijiquan als die Wissenschaft der Kreation, der Harmonie und der Ästhetik.

Wer eingehend Taijiquan studiert, findet selbst all diese Elemente harmonisch miteinander vereint. Die Grundidee von Taijiquan bleibt jedoch immer das Prinzip von YIN und YANG. So wirken miteinander weich und hart, schnell und langsam, hoch und tief und ein in sich drehen und winden. Alle Bewegungen folgen dem Geist unter Nutzung des Qi (Lebensenergie), angewendet als Kampfkunst reflektieren sie das Leben der Menschen und ihrem Umfeld.

So ergibt es sich, dass man mit dem Erlernen von Taijiquan weit mehr als ein paar Formen oder einfach eine Kampfkunst erlernt. Mit Taijiquan lassen sich wichtige Elemente unseres Lebens verstehen. Es erweitert unsere Sicht der Dinge. Und wer sich auch auf die Philosophie und die Gedankenwelt von Taijiquan einlässt, der erfährt eine tiefgreifende Änderung zu einem entspannten und zufriedenem Leben in Harmonie.

Der Artikel wurde von Omdao e.V. - Chen Taiji München - verfasst (www.omdao.org). Bei Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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