(openPR) Es geht um rund 37 Milliarden Euro: So groß ist der Markt, der von unseren Apotheken bedient wird. Jetzt entscheidet der Europäische Gerichtshof, ob auch Pharmakonzerne oder Großhändler Apotheken bzw. sogar Apothekenketten eröffnen dürfen. Für unser Gesundheitswesen eine ganz wichtige Entscheidung. Die von vielen Menschen mit großer Sorge erwartet wird. Auch Prof. Hademar Bankhofer, der große Verfechter der natürlichen Medizin, hat Bedenken. Auf der Internetseite www.bankhofer-gesundheitstipps.de schreibt er: "Die Apotheke ist eine Stätte der Begegnung zwischen Ratsuchendem und Ratgebendem. Sehr viele Apotheker sind nicht bereit, den Kunden sofort mit synthetischer Medizin zu bedienen, sondern bieten alternativ Naturarzneien oder gesunde Hausmittel an. Das würde natürlich in der Apotheke einer Kette, die einem Pharmakonzern gehört, nicht mehr passieren." Er befürchtet, daß das Wissen um Naturmedizin und gesunde Hausmittel auf Dauer verloren geht, wenn in den Apotheken angestellte Filialleiter nur noch auf den Umsatz schauen müssen. In dem Interview "Verschwindet die gute alte Apotheke" äußert sich auch Heinz-Günter Wolf, Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in www.bankhofer-gesundheitstipps.de zu diesem Thema. Er sagt, dass dann die unabhängige Kundenberatung aus den Apotheken verschwinden würde, und nur noch ein umsatzorientierter Verkaufsdruck herrschen würde. Wörtlich sagt er: "Denn die Konzerne würden auf dem flachen Land kaum Apotheken betreiben, sondern nur in den Ballungsgebieten, wo sie auf Masse abzielen können. Es gäbe einen Versorgungsnotstand, wenn durch einen solchen Gerichtsbeschluss der Mittelstand abgeschafft würde."








