(openPR) Das Warten hat ein Ende. Die Meldeliste ist geschlossen. Jetzt steht fest, wer vom 30. September bis 5. Oktober bei den Bitburger SaarLorLux Badminton Open in der Saarbrücker Saarlandhalle um die 50.000 US-Dollar Preisgeld kämpfen wird. Die Badminton-Nation Indonesien meldete alleine zwölf Akteure für das Grand-Prix-Turnier. Die Truppe aus dem größten Inselstaat der Welt kommt mit einer guten Mischung aus etablierten Spielern und viel versprechenden Talenten - vielleicht den Super-Stars von morgen? Kenner wissen: Der indonesische Verband schickt keinen seiner Spieler um die Welt, wenn er nicht auch Erfolgschancen hätte. Auch Indien entsendet seine besten Badminton-Künstler in die Landeshauptstadt. „Weiter können die Besucher sich auf die europäischen Top-Spieler freuen - alleine im Herreneinzel sind drei Olympioniken dabei, die in Peking noch im Achtelfinale standen. Zahlreiche Spieler der europäischen Badminton-Mächte England und Dänemark haben sich angekündigt“, erläutert Veranstaltungsleiter Frank Liedke.
Eine Kostprobe: Mit Joachim Persson macht ein Spieler seine Aufwartung, der derzeit in der Weltrangliste an Position 13 geführt wird. Der Däne gilt in seinem Land als legitimer Nachfolger der Badminton-Helden Peter Garde und Kenneth Jonassen. Gegenwehr können die Zuschauer von Marc Zwiebler erwarten. Der Deutsche spielte ein beachtenswertes olympisches Turnier und kletterte mittlerweile auf Position 19 in der Welt. Übrigens: Der in Deutschland ausgebildete Persson und Marc Zwiebler sind dicke Kumpel – sie kennen sich aus gemeinsamen Zeiten in der Jugend-Nationalmannschaft. Die britischen, indischen und indonesischen Top-Spieler sollten jedoch nicht außer Acht gelassen werden - hier stehen spannende Duelle auf dem Tableau.
Im Dameneinzel sieht es von der Papierform her so aus, als könnte es ein deutsch-deutsches Kräftemessen zwischen den beiden Olympiateilnehmerinnen Juliane Schenk und Huaiwen Xu geben. Kommt es in Saarbrücken zur Wachablösung im deutschen Frauenbadminton? Es scheint nur noch eine Frage der Zeit, bis Schenk die amtierende Europameisterin Xu erstmalig bei einem internationalen Auftritt besiegt. Doch die fünffache Deutsche Meisterin gibt sich kämpferisch: „Nachdem ich die Bitburger Open schon fünfmal gewinnen konnte, hat mir im vergangenen Jahr eine Chinesin im Viertelfinale einen Strich durch die Rechnung gemacht. Jetzt will ich bei meinem Heimturnier wieder auf die oberste Stufe des Treppchens“, sagte die Weltranglisten-Siebte. Xu hat mit ihrem spektakulären Olympia-Match gegen die Weltranglisten-Erste und spätere Silbermedaillen-Gewinnerin Xie Xingfang die Herzen der Badminton-Fans in aller Welt erobert. Für den Sieg im Dameneinzel kommen aber auch die Spielerinnen aus Dänemark, Indien und Indonesien in Frage. Zusammen mit der Russin Ella Diehl wollen sie einen deutschen Durchmarsch verhindern.
Nach Olympia ist immer auch vor Olympia! In den Doppel-Disziplinen haben wir bereits die interessante Situation, dass in Hinblick auf 2012 viele Paare neu zusammengestellt werden. Das gilt für die Deutschen, aber auch für fast alle anderen Nationen. Vier Jahre wird man in dieser Konstellation spielen und versuchen, sich für London zu qualifizieren. Und der erste Test auf internationaler Bühne findet bei den Bitburger Open statt. Wie schlagen sich beispielsweise die neu formierten Herrendoppel Kristof Hopp/Johannes Schöttler? Oder Michael Fuchs und Ingo Kindervater? Wie harmoniert Birgit Overzier mit ihrem neuen Mixed-Partner Johannes Schöttler? Welche Chancen haben die neuen Paarungen im internationalen Vergleich? Antworten auf all diese Fragen gibt’s bei den Bitburger Open 2008. Die Favoriten im Herrendoppel kommen aus Dänemark: Mathias Boe und Carsten Mogensen belegen in der Weltrangliste den zwölften Rang und kommen als Titelverteidiger ins Saarland. Neben den Deutschen bieten ihnen aber sicher auch Wijaya Rendra und Fran Kurniawan Paroli. Die indonesischen Ballzauberer wollen in ihrer Paradedisziplin zeigen, dass der Olympiasieg ihrer Landsleute kein Zufall war.
Die Titelverteidiger im Mixed, Kristof Hopp und Birgit Overzier, spielen in dieser Konstellation leider nicht mehr zusammen. Die stärksten Mixed- und Damendoppel-Paare kommen somit aus Indonesien und Dänemark. So schlägt in der Saarlandhalle die derzeitigen Nummer 21 in der Welt, das indonesische Damendoppel Shendy Irawati und Meiliana Jauhari, auf. Doch Vorsicht: Möglich ist auch, dass eine andere Nation eine neue und erfolgsversprechende Kombination auf den Court schickt. So oder so – dem Zuschauer kann es nur Recht sein. Atemberaubende und spannungsgeladene Spiele sind vorprogrammiert.
Alle weiteren Höhepunkte und viele wichtige Informationen rund um das Turnier der Extraklasse finden sich auf der Homepage www.bitburger-open.de










