(openPR) Für die letzten drei Begegnungen der EM 2008 wurde in Berlin wieder die schon bewährte Fanmeile am Brandenburger Tor aufgebaut. Zu den Halbfinalspielen und zum Finale kamen jeweils gut 500.000 Fans und verfolgten dort die Spiele auf drei bis vier Großleinwänden. Ausgelassene Stimmung und begeisterte Fans machten die Veranstaltungen zu einem einzigen großen Fest. Neben der Übertragung der Spiele haben die Konzerte, bei denen unter anderem Christian Stürmer, Rednex, Mark Medlock, Sydney Youngblood, Die Fraktion, Marquess und Stamping Feet aufgetreten sind, für Partystimmung gesorgt.
Für die Beschallung der rund 2,5 km langen Fanmeile wurde schon in der Ausschreibung ein System gefordert, welches über eine sehr hohe Rückwärtsdämpfung verfügt. Anders als in den vergangenen Jahren, war der nächste relevante Messpunkt bezüglich des Maximalschallpegels nicht mehr das 150 m hinter der Bühne befindliche Hotel Adlon, sondern ein Wohnhaus unmittelbar neben dem Brandenburger Tor. Aber nicht nur auf die Einhaltung der Werte für den Maximalschallpegel wurde großer Wert gelegt. Auch die homogene Beschallung der Zuschauerareale vor den vier Großleinwänden war ein wichtiger Aspekt in der Ausschreibung.
Den Auftrag für die Planung sowie Durchführung der gesamten Tontechnik auf der Fanmeile hat das Berliner Unternehmen artecom Veranstaltungs GmbH & Co.KG erhalten. Die hohen Anforderungen, insbesondere an den Maximalschallpegel, wurden ohne weiteres mit dem Nexo Geo-D System erfüllt. Auch die gerichteten Nexo CD18 Cardioid Subbässe trugen dazu bei, dass die problematischen Lautstärken am relevanten Messpunkt lediglich durch die Backline auf der Bühne und nicht durch das PA-System verursacht wurden.
Die Mainstage-PA, bestehend aus Main, Center und Nearfill, wurde über ein Ethersound Netzwerk angesteuert und vom FOH aus überwacht. Darüber hinaus wurden sämtliche Inputs für die FOH- und Monitormixer per Yamaha Ad8HR Wandler und Auvitran Ethersound Mini-YDGAI Karten über ein Ethersoundnetzwerk realisiert. Um ein Höchstmaß an Ausfallsicherheit herzustellen, wurde die entsprechende ES-Verkabelung auf dem langen Kabelweg zwischen FOH und Bühne redundant ausgeführt.
Die Veranstaltung zur EM 2008 am Brandenburger Tor war die größte Public-Viewing-Area Deutschlands und eine der größten in Europa. Doch auch diese Mega-Veranstaltung war noch zu klein, um den riesigen Besucherstrom aufzunehmen. Bei jeweils um die 500.000 Besucher hat der Veranstalter den Platz geschlossen. Gute Aussichten für eine erfolgreiche Public-Viewing-Area beim nächsten großen Sportevent.













