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Das Fundament und der Bodenbelag im Wintergarten

05.09.200813:22 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Das Fundament und der Bodenbelag im Wintergarten

(openPR) Dem Fundament eines Wintergarten kommt eine besondere Bedeutung zu. Bereits hier entscheidet sich ob der Wintergarten später als vollwertiger Wohnraum genutzt werden kann oder nicht. Der Fundamentaufbau muss alle Anforderungen, wie sie auch für jeden anderen Wohnraum am Hause gestellt werden, erfüllen können. Ganz gleich ob ein Fundament für einen Wintergarten in Eigenleistung oder von einer Firma erstellt wird, wichtig ist die konkrete detaillierte Planung und Kontrolle der Ausführung.


Wird der Wintergarten auf einer vorhandenen Terrasse erstellt, muss geklärt werden ob der Terrassenboden die nötige Wärmedämmung besitzt und über eine entsprechende Tragfähigkeit verfügt. Auch das Gefälle, das bei einer Terrasse unumgänglich ist, muss für einen Wintergarten ausgeglichen werden. In aller Regel ist deshalb ein neues Fundament unumgänglich. Wird der Wintergarten jedoch an ein vorhandenes Haus angebaut, muss das Fundament so ausgelegt sein, dass es das Gewicht des Wintergarten und die Wind-, Schnee- und Verkehrslasten aufnehmen kann, d. h. mindestens eine Tiefe von 80 cm haben und frostfrei gegründet sein. www.stern-wintergarten.de/wintergarten.php
Der Fußboden des Wintergarten sollte wie folgt aufgebaut sein: das Betonfundament wird mit einer Sperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit versehen; darauf kommt eine Dämmschicht; hierauf eine dampfdiffusionsdichte Folie, der Estrich und zum Schluss der gewünschte Fußbodenbelag. Der o. g. Aufbau sollte der „Energie-Einsparverordnung“ (EnEV) und dem Wärmedurchgang von 0,5 W/qmK entsprechen. Eine gründliche Planung macht sich auch hier bezahlt, Versorgungsleitungen oder eine Fußbodenheizung oder –Erwärmung für den Wintergarten können hier ohne großen Aufwand berücksichtigt werden – eine spätere „Aufrüstung“ wäre kostenintensiv und aufwändig. Aus klimatischer Sicht stellt der Fußboden nämlich einen Wärmespeicher dar und macht so die Nutzung als Fußbodenheizung möglich. Diese Aspekte beeinflussen bei einem Wintergarten auch die Materialauswahl. Beton- oder Steinfußböden besitzen beispielsweise gute Voraussetzungen zur Wärmespeicherung und Wärmeleitung, Holzfußböden sind für eine Fußbodenheizung nicht gut geeignet. In aller Regel werden die Bodenbeläge der Wintergärten auf einer Bodenplatte bzw. Estrich verlegt, meist in Form von Fliesen. Der Bodenbelag sollte vor allem kratz- und rutschfest sein. Doch unterliegt die Auswahl des Bodenbelages im Wintergarten grundsätzlich immer dem individuellen Empfinden der Bewohner, dennoch sollte die spätere Nutzung bei der Auswahl berücksichtigt werden.
Eine enge Verknüpfung zwischen Wohnbereich und Wintergarten entsteht durch ein und denselben Belag. Keramik, Naturstein, Holzpflaster oder –roste greifen eher den Charakter eines Terrassenbelages auf. Fliesen und Platten sind robust und pflegeleicht. Bei einem Wintergarten kann die Kombination aus verschiedenen Bodenbelägen reizvoll sein – insbesondere wenn der Wintergarten in verschiedene Bereiche gegliedert ist, die auch unterschiedlich genutzt werden. Bei einer Verbindung Wintergarten und Garten ist mit Schmutz zu rechnen der sich leicht entfernen lassen muss. Durch das Gießen der Zimmerpflanzen kann der Bodenbelag in einem Wintergarten hin und wieder feucht werden, fester Holzboden oder textile Beläge wären hier eher von Nachteil.
Die Farbe des Fußbodens sollte so gewählt werden dass sie eine Harmonie bildet zwischen Wintergarten - Konstruktion, Pflanzen, Einrichtungsgegenständen und Umgebung. Helle Farben in den Innenräumen des Wintergarten bewirken eine optische Vergrößerung, reflektieren das Licht und machen den Raum dadurch noch größer. Zu heller Bodenbelag im Wintergarten kann u. U. blenden. Dunkle Farben erreichen eine optische Verkleinerung und absorbieren die Sonnenstrahlung, dadurch wird der Wintergarten stärker erwärmt.
Die Auswahl der Formen und Materialien bei Bodenbelägen im Wintergarten reicht von länglichen Strukturen bei Holzdielen, rechteckige bei Fliesen, quadratische bei Pflasterungen und unregelmäßige bei Natursteinen. Holz als Bodenbelag im Wintergarten vermittelt Gemütlichkeit und sorgt für ein ausgeglichenes, behagliches Wohnklima, bleicht und trocknet aber sehr schnell aus und kann in der Folge sogar reißen.

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