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Der Wertpapierabsatz im Februar 2003

(openPR) Frankfurt am Main, 28. März 2003 - Die Absatztätigkeit am deutschen Rentenmarkt war im Februar erneut lebhaft. Der Nominalwert der von inländischen Schuldnern begebenen Anleihen lag zwar mit 85,0 Mrdxunter dem Ergebnis des Vormonats (104,0 Mrd); der Netto-Absatz unter Berücksichtigung von Tilgungen blieb allerdings mit 20,7 Mrd nahezu unverändert. Davon entfiel der weitaus größte Teil auf Titel mit Laufzeiten bis einschließlich 4 Jahren. Der Großteil des Mittelaufkommens floss den Kreditinstituten zu, die ihre Rentenmarktverschuldung um 13,1 Mrd erhöhten, nachdem sie im Vormonat neue Mittel im Betrag von nur 3,3 aufgenommen hatten. Im Vordergrund standen dabei weiterhin die Schuldverschreibungen von Spezialkreditinstituten mit 10,3 Mrd und die Sonstigen Bankschuldverschreibungen mit 9,0 Mrd. Der Umlauf von Hypothekenpfandbriefen erhöhte sich um 1,4 Mrd, während Öffentliche Pfandbriefe per saldo für 7,6 Mrd zurückgenommen wurden.



Die öffentliche Hand erhöhte ihre Rentenmarktverschuldung im Februar um 5,5 Mrd, verglichen mit einer Zunahme von 15,3 Mrdxim Januar. Die Länder begaben für 4,7 Mrd (netto) eigene Papiere. Der Bund brachte per saldo für 0,8 Mrd eigene Schuldverschreibungen unter. Er begab Bundesschatzanweisungen und Bundesobligationen für netto 0,4 Mrd beziehungsweise 0,2 Mrd; Bundesschatzbriefe wurden für 0,1 Mrd abgesetzt. Der Umlauf der übrigen Bundeswertpapiere veränderte sich kaum.

Industrieobligationen wurden im Februar für netto 2,1 Mrd verkauft; damit blieb ihr

Netto-Absatz gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert.

Deutsche Bundesbank, Presse und Information

Der Absatz am deutschen Aktienmarkt blieb verhalten. Im Februar platzierten inländische Unternehmen junge Aktien im Kurswert von 0,9 Mrd (Januar: 0,7 Mrd). Das Mittelaufkommen der inländischen Investmentfonds betrug im Februar 9,7 Mrd, gegenüber 12,9 Mrd im Vormonat. In Spezialfonds wurden per saldo 6,2 Mrd angelegt. Unter den Publikumsfonds, denen neue Anlagegelder in Höhe von 3,5 Mrd zuflossen, standen insbesondere die Offenen Immobilienfonds in der Gunst der Anleger (2,0 Mrd), gefolgt von den Rentenfonds und den Geldmarktfonds (1,2 Mrdxbeziehungsweise 0,9 Mrd). Der Umlauf an Zertifikaten von Aktienfonds sank um 0,4 Mrd.

 





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