(openPR) Mönchengladbach, 02.September 2008 - Ein Aufschrei geht durch die Hundewelt. Niedliche Hundebabies hinter Glas, die auf einen Käufer warten. Das soll nach Recherchen von HundeWelt in Deutschland demnächst Alltag werden.
In Amerika ist es gängige Praxis, niedliche Hunde- und Katzenbabys als „Eyecatcher“ im Schaufenster zu präsentieren. Besucht man mit einer Delegation des Zoofachhandels einige der großen pet-stores, kann man überall putzige, niedliche Tierbabys erblicken. Und die meisten amerikanischen Inhaber von Zoofachgeschäften äußern ihr Erstaunen darüber, dass der deutsche Handel sich den lukrativen Handel mit den niedlichen Babys entgehen lässt. Aber der Handel mit den Tierbabys birgt natürgemäß auch seine Schattenseiten. Spontankäufe landen ebenso spontan auch schnell wieder im Tierheim – und die Tierheime in den USA gelten als hoffnungslos überfüllt. Aufgrund des Platzmangels ist es deshalb auch in vielen Tierheimen gängige Praxis, die Hunde nach 14 Tagen einschläfern zu lassen. Wollen wir das wirklich?
HundeWelt hat dieses brisante Thema zum Anlass genommen und Tierschutzorganisationen, Züchter, Hundetrainer und -halter zu ihrer Meinung gefragt.
„Auch die Würde eines Tieres ist unantastbar.“, so Andrea Müller, Campaignerin, PETA Deutschland e.V. „Hunde in Zoohandlungen anzubieten ist absolut rücksichtslos und rückständig. Es ist ein Schlag gegen die ohnehin permanent überfüllten Tierheime und eine Vermarktungsebene, die tierunwürdig ist.“
Weitere Stellungnahmen sowie einen Brief des Deutschen Tierschutzbundes e.V. an den Zoofachhändler finden Sie in der HundeWelt.
Mehr Informationen zu diesem Thema bietet die aktuelle HundeWelt.
www.hunde-welt.de









