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master talk, 4. September 2008

02.09.200811:19 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: master talk, 4. September 2008

(openPR) Michael Schießl: "DIE KUNST DES AUGENBLICKS - über erfolgreiche Marketingstrategien im Attentional Overflow"

Wie gewinnt man die Aufmerksamkeit der werbeübersättigten Kunden von heute? Dieser Frage geht Michael Schießl in seinem Vortrag „DIE KUNST DES AUGENBLICKS - Über erfolgreiche Marketingstrategien im Attentional Overflow“ am Donnerstagabend in Berlin nach.


Niemals zuvor in der Kulturgeschichte hatten Menschen die Möglichkeit, aus einer vergleichbaren Anzahl an Medienangeboten, Produkten, Dienstleistungen, Berufsoptionen und Lebensentwürfen wählen zu können. Für die Bewohner westlich geprägter Konsumkulturen ist die Wahl zum täglichen Privileg und zur täglichen Last geworden. Trotz und gerade wegen dieses gigantischen Optionsraumes wächst die Verunsicherung und Desorientierung angesichts schwer benutzbarer Internetseiten, übervoller Regale und einer allgegenwärtigen Werbepräsenz.

Wir versuchen an Hand vergleichender Studien zur Werbewirkung von TV, Print und Online einige beachtenswerte Ínsights zum grundlegenden Wandel der Rezeptionsverfassung vorzustellen. Insgesamt ist etwa die Wahrnehmung von stärker werdenden Scanning-Prozessen gekennzeichnet; weiter scheinen sich insbesondere in den jüngeren Zielgruppen heterogenere Wahrnehmungsschemata auszubilden: diese werden auf unterschiedliche Mediengattungen selektiv und parallel zugeschnitten - und schnell gewechselt.

Marketing-Strategien, die ausgehend von veralteten Werbewirkungsmodellen, wie etwa AIDA, versuchen den Medienstrukturverfall durch eine simple Verstärkung der Reizstärke zu kompensieren und damit die alte Synchronie stiftende Kraft der Massenkommunikation über den Umweg der Botschaft herzustellen werden sich schwer tun erfolgreich zu sein.

Im Gegenzug plädieren wir für einen neuen Verständnisansatz: die Neuro-Semiotik-Kommunikation soll sowohl den schnellen Scanning-Prozessen, wie auch dem Bedürfnis des Menschen nach intensiver Auseinandersetzung im Sinne von Meditation und Aktion entsprechen. Insbesondere das Verständnis der Impliziten Rezeptionsverfassung ist eine der entscheidenden Voraussetzungen um die basale Frage bei aller Werbeplanung zu beantworten: Wann machen wir es oder wann lassen wir es lieber?

Medienpsychologie, Werbewirkung- oder Markenforschung sind die Spezialgebiete von Michael Schießl. Der Diplompsychologe studierte Psychologie, Philosophie, Soziologie und Kulturwissenschaften in München und Berlin. Neben zahlreichen Forschungstätigkeiten baute er den Bereich Werbewirkungsforschung bei eye square auf und ist Dozent an der UdK Berlin.

Im Anschluss an den Vortrag besteht die Möglichkeit sich über die drei Masterstudiengänge zu informieren: Ab dem kommenden Wintersemester können zukünftige Studenten die Masterstudiengänge Creative Direction (konsekutiv*), Marketingkommunikation (nicht-konsekutiv*) und Unternehmenskommunikation (berufsbegleitend) absolvieren.

*konsekutiv, d.h. nur nach einem bestimmten, fachbezogenen Zugangsstudium aufnehmbar, bzw. nicht-konsekutiv, d.h. nach einem nicht festgelegten Zugangsstudium

Infos dazu unter: E-Mail oder telefonisch unter: 030.616 54 80.

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