(openPR) Sanierungsprozess ehemaliger PIN-Töchter schreitet voran / Haushaltsabdeckung bei 80 Prozent / Zahl der Briefsendungen wächst täglich
München, 1. September 2008 – Der Briefdienst-Logistiker Xanto kommt mit der Sanierung des im April dieses Jahres übernommenen Unternehmens Xanto Mail, Düsseldorf, (ehemals PIN Mail) planmäßig voran und baut sein Zustellnetz weiter aus. Bis zum Jahresende soll eine bundesweite Haushaltsabdeckung von 90 Prozent erreicht werden.
„Durch die Hinzugewinnung von Zustellpartnern in ganz Deutschland haben wir die Haushaltsabdeckung bis heute auf 80 Prozent steigern können – während wir auf dem Tiefpunkt nach dem Auseinanderfallen der PIN-Gruppe im April auf 60 % zurückgefallen waren“, sagt Xanto Geschäftsführer Christian Holland-Moritz. Auch zur aktuellen Geschäftsentwicklung äußert sich Holland-Moritz zufrieden: „Wichtige Kunden konnten gehalten, Anfang des Jahres verlorenes Geschäft wieder zurück gewonnen werden.“
Die Briefmengen im System des Brieflogistikdienstleisters entwickeln sich stabil: „Ich bin zuversichtlich, dass wir bis zum Jahresende an ein Niveau anknüpfen können, welches wir vor Anbruch der Mindestlohnthematik im Herbst letzten Jahres bereits erreicht hatten.“
Mit Übernahme des größten, überregionalen Briefversandbetriebes der PIN-Gruppe im April dieses Jahres, der PIN Mail GmbH, Düsseldorf (heute: Xanto Mail), hat Xanto ein umfassendes Sanierungsprogramm eingeleitet und die Ressourcen der ebenfalls übernommenen Xanto Logistics GmbH, Hamburg, am Standort Düsseldorf gebündelt. Überdimensionierte Produktionskapazitäten wurden seither abgebaut, Kostensenkungsmaßahmen eingeleitet, ein Qualitätssicherungsprogramm aufgeschaltet.
„Trotz der Turbulenzen im alternativen Briefmarkt konnten wir innerhalb der letzten Monate ein flächenmäßiges Wachstum realisieren. Bis zum Jahresende werden wir 90 Prozent Haushaltsabdeckung erreichen“, prognostiziert Holland-Moritz.
Treiber der Entwicklung ist der Zugewinn regionaler Briefdienstpartner, die Xanto bundesweit miteinander verknüpft und somit den überregionalen Austausch von Sendungen der Kooperationspartner gewährleistet. „Jede Woche schließen wir mit einem weiteren Briefdienst einen Kooperationsvertrag“, so Holland-Moritz, der die Kräfte gegen den Ex-Monopolisten Deutsche Post mit regionalen Zustellpartnern zu einem bundesweiten Netzwerk bündelt. „Für weitere Kooperationen mit regionalen Zustellern und Netzwerken bin ich jederzeit offen. Unsere Partner sind in allen Bundesländern tätig, regionale Schwerpunkte haben wir keine.“
Holland-Moritz geht davon aus, dass sich die alternativen Briefdienste in Deutschland trotz der Nachteile, die durch Einführung des gesetzlichen Mindestlohns entstanden sind, gegen den Konkurrenten Deutsche Post AG behaupten können: „Eine flächendeckende, alternative Briefzustellung wird es auch in Zukunft in Deutschland geben“, so der Xanto-Chef.
Den Turbo könnte Xanto, so ist Holland-Moritz sicher, mit Fall der Umsatzsteuerbefreiung der DP AG zünden: „Im Zuge der Marktliberalisierung ist die Umsatzsteuerbefreiung für die Deutsche Post nicht mehr vertretbar. Wenn sie fällt, kann uns nichts mehr aufhalten.“










