(openPR) Über 80 interessierte Bürgerinnen und Bürger trafen sich am 25. August in Eitorfs Bürgerzentrum, um gemeinsam über das Bahnhofsumfeld und den „Sprung“ an die Sieg zu diskutieren.
Die Bürgerwerkstatt bildete den Auftakt für einen städtebaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb für die Ortsmitte von Eitorf, der als Baustein des Projektes ‚Natur und Kultur quer zur Sieg’ durchgeführt wird. Im Rahmen des Wettbewerbs sollen Konzepte entwickelt werden, wie die Ortsmitte besser mit der Sieg verbunden und das Bahnhofsumfeld mit neuen Nutzungen und Angeboten aktiviert werden kann.
Damit die Wettbewerbsteilnehmer dabei die Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger in ihren Konzepten berücksichtigen, wurde unter Moderation des Wettbewerbsmanagement-Büros „Post & Welters“ die Bürgerwerkstatt veranstaltet. Die Eitorfer waren dabei aufgefordert, ihre Ideen, Wünsche und Anregungen für ihre Ortsmitte einzubringen, die anschließend Eingang finden in die Wettbewerbsauslobung.
Nach kurzen Impulsreferaten wurde in thematischen Kleingruppen über Chancen und Defizite des Zentrums diskutiert, die anschließend im Plenum vorgestellt wurden. Bürgermeister Dr. Storch zeigte sich zum Abschluss der Werkstatt positiv überrascht von der großen Resonanz, der Diskussionsfreudigkeit und den kreativen Ideen der Bürger.
Das kooperative Wettbewerbsverfahren sieht vor, dass es auch im Anschluss an die Bürgerwerkstatt im Rahmen von öffentlichen Veranstaltungen einen regen Austausch zwischen Planern und Bürgern geben wird, damit die Berücksichtigung der eigenen Ideen überprüft werden kann. Die Ergebnisse des Wettbewerbs sollen Anfang nächsten Jahres vorliegen.
Regionale 2010-Agentur
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Über das Unternehmen
Das Wort "Regionale" setzt sich zusammen aus "Region" und "Biennale". Es beschreibt ein Strukturprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, das im Turnus von zwei Jahren einer jeweils ausgewählten Region die Möglichkeit bietet, sich selbst und anderen zu präsentieren. Dabei sollen die Qualitäten und Eigenheiten der Region herausgearbeitet werden, um Impulse für deren zukünftige Entwicklung zu geben.
Im Jahr 2010 findet die Regionale in der Region Köln/Bonn statt. Sie knüpft an eine Entwicklung an, die im Jahr 2000 mit der Expo Initiative OstWestfalenLippe begann. Es folgten die Euroga 2002plus am mittleren Niederrhein und an der Maas sowie die Regionale links und rechts der Ems im Münsterland im Jahr 2004. 2006 war die Regionale zu Gast im Bergischen Städtedreieck Remscheid, Solingen und Wuppertal. Schauplatz der EuRegionale 2008 wird die Grenzregion Aachen mit Belgien und den Niederlanden sein.
Regionale heißt "Zukunft gestalten": Ein Prozess, der zeigt, wie eine Region ihre Zukunft aktiv in die Hand nimmt. Ob über große und kleine Projekte, Diskussionen und Emotionen, Synergien und Freundschaften. Ein wichtiges Prinzip der Regionale 2010 ist es, dabei nicht nur Neues zu wagen, sondern die Innovation auch darin zu sehen, die existierende Vielfalt des Standortes Region Köln/Bonn ins rechte Licht zu rücken, für die Bürgerinnen und Bürger sichtbar und verfügbar zu machen und im Sinne von "Brückenschlägen" zu vernetzen.
2010 - das klingt zunächst einmal weit entfernt. Doch die Regionale ist gestern und morgen und vor allem heute! 2010 ist nicht mehr - aber auch nicht weniger - als der Zielpunkt, an dem erkennbar wird, wie wir mit unserer Region umgehen und was wir von ihr erwarten. Die Regionale 2010 entwickelt sich entlang konkreter Arbeitsbereiche, die wir Ihnen auf der Seite "Projekte" kurz vorstellen. Sie mündet in eine Gesamtschau der Projekte im Jahr 2010, eine Art "Rheinische Welt-Ausstellung".