(openPR) Das Öko-Zentrum NRW und die BZB Akademie setzen mit dem Lehrgang „Fachkraft für Sanierung von Feuchteschäden und Schimmel“ einen ganzheitlichen Standard
Putzabplatzungen, verminderte Wärmedämmung, Schimmelpilzbefall – nur eine kleine Auswahl von Schäden durch mangelhaften Feuchteschutz, die in der Bauschadensstatistik ganz oben stehen und eine Flut von Prozessen verursachen. „Wer Feuchteschäden sicher vermeiden oder beheben will, muss die Ursachen und Wirkungen des Wassers in allen Erscheinungsformen kennen. Die machen an den Grenzen von Gewerken nicht halt“, er¬läu¬tert Jürgen Veit, Fachleiter des Hammer Instituts. Entsprechendes Spezialwissen ist für die Bauberufe daher besonders wichtig, um Schäden zu vermeiden und um die vorhandene Nachfrage zu nutzen. Dies ermöglicht die gemeinsame Fortbildungsmaßnahme der BZB Akademie und des Öko-Zentrums NRW: Sie qualifiziert zur „Fachkraft für Sanierung von Feuchteschäden und Schimmel“ und richtet sich sowohl an Handwerker als auch an Planer.
In acht jeweils zweitägigen Lehrgangsblöcken werden Grundlagen, Sanierungs¬technik und arbeitsmethodische Themen aus allen Bereichen des Feuchte¬schutzes vermittelt. Auf dem Lehrplan stehen nicht nur Schadens¬unter¬suchungen und Schimmelbeseitigung, sondern auch Rechtsfragen, methodisches Vorgehen und Leistungsabgrenzung. „Ein derartig umfassendes Lehrgangskonzept ist einzigartig in Deutschland“ weiß Michael Seidel, verantwortlicher Lehrgangsbetreuer der BZB Akademie, zu berichten. Auch Hochschulen bieten dies bisher in dieser Weise nicht an. Dazu wurden Referenten aus dem gesamten Bundesgebiet eingebunden, die das interdisziplinäre Konzept der Weiter¬bildung widerspiegeln und die einschlägigen Verbände repräsentieren: Neben Handwerks¬meistern, Bauingenieuren und Bauphysikern zählen auch Biologen und Juristen zu den Dozenten.
Die Ganzheitlichkeit des Lehrgangs beinhaltet aber auch, dass die individuellen Voraussetzungen der einzelnen Teilnehmer berücksichtigt werden und dass sie ihre fachlichen Grenzen und Verantwortungsbereiche kennen lernen. Die Kenntnisse werden durch eine Projektarbeit und eine Prüfung vor einem Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Dortmund nachgewiesen. Wie mittlerweile mehrere erfolgreiche Kursdurchgänge mit hoch zufriedenen Teilnehmern zeigen, hat der Lehrgang das richtige Maß von Theorie und Praxis sowie die Einbindung aller „feuchterelevanten“ Arbeitsbereiche und Gewerke gefunden. Viele der Absolventen haben ihre Tätigkeit im Bereich Feuchteschäden inzwischen stark ausgeweitet und kooperieren untereinander.
Der nächste Kurs startet am 30.10.2008 und endet mit der staatlich anerkannten Fortbil-dungsprüfung am 29.08.2009.
www.oekozentrum-nrw.de
www.bzb.de













