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Rohölnotierung steigen weiter an

27.08.200815:50 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Rohölnotierung steigen weiter an
Entwicklung des Preis für Heizöl EL Standard bei einer Abnahmemenge von 3.000 Liter (in Euro pro 100 Liter) inkl. gesetzlicher MwSt. im Bundesdurchschnitt
Entwicklung des Preis für Heizöl EL Standard bei einer Abnahmemenge von 3.000 Liter (in Euro pro 100 Liter) inkl. gesetzlicher MwSt. im Bundesdurchschnitt

(openPR) LEIPZIG (Ceto). – Nach ihrer Rallye bis auf ein neues Tageshoch haben die Preise an der NYMEX und der ICE am Vorabend einen Teil ihrer massiven Gewinne abgegeben, kursierten aber noch deutlich über Vortagsniveau Heute Morgen starten die Notierungen mit einem weiteren Anstieg. Sturm "Gustav" stützt zwar den Markt, wie es heißt; er ist aber aufgrund nachlassender Stärke von der Hurrikan-Bewertung auf Tropensturm-Niveau zurückgestuft worden. Überschattet wird der Markt auch von schwachen amtlichen US-Ölabsatzzahlen für den Juni und von leicht bearishen Meldungen aus Asien (hohe Bestände, wenig Absatz).

Bis zum Mittat starteten die Preise einen ersten Aufwärtstest ohne Bestand. Dabei testeten die Kontrakte in der ersten Phase des Handels die Widerstände bei rund 117 Dollar, konnten sie aber da noch nicht durchbrechen. Stützung gab erneut der Sturm Gustav, der sich zwar abgeschwächt hat, aber jetzt genau die Route in den Golf von Mexiko einschlägt, die üblicherweise bedrohliche Hurrikans nehmen.

Nach der Mittagszeit konnten die Notierungen dann nach einigen Schwankungen die 117er Marke durchbrechen und stiegen bis zum frühen Nachmittag sogar auf deutlich über 119 Dollar pro Barrel an. Zusätzlich sorgten die Spannungen Russlands mit dem Westen für die Gewinne. Die NATO hat die Zahl der Kriegsschiffe im Schwarzen Meer auf zehn aufgestockt, acht weitere sollen demnächst hinzukommen. Laut dem stellvertretenden Generalstabschef von Russland, Nogowizyn, schürt die Nato mit ihrer massiven Präsenz die Spannungen in der Region. Bisher will Moskau aber noch keine zusätzlichen Schiffe in die Region schicken. Weitere Preisimpulse werden heute Nachmittag mit dem DOE/API-Bestandszahlen erwartet.

Wie erwartet kam es auch heute wieder im deutschen Heizölmarkt zu Anpassungen nach dem schrittweisen Anstieg der Rohölpreise in den vergangenen Tagen. So ermittelte die BRENNSTOFFSPIEGEL-Redaktion heute einen Anstieg gegenüber Vortag für eine 3.000 Liter Partie in Höhe von rund 90 Cent pro 100 Liter. Damit liegen die Bezugskosten aber noch deutlich unter dem Preisniveau von vergangenem Donnerstag, nach dem rapiden Anstieg zum Ende der Vorwoche.

Die Entwicklung der heimischen Heizöl-Endverbraucherpreise in den einzelnen Bundesländern zeigen die Grafiken auf dem Energieportal www.brennstoffspiegel.de in der Rubrik Marktdaten.

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