(openPR) Trotz der schlechten Wetterprogonosen veranstalteten die Pfaffenhofener Funkamateure am letzten Wochenende nach dem Motto „Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung bzw. Ausrüstung“ bei Regen und nächtlichen Temperaturen um 8 Grad ihren alljährlichen Fieldday (Feldtag). In Zelten und Wohnmobilen trotzten sie auf ihrem traditionellen Fielddaygelände zwischen Garbertshausen, Badershausen und Hirschenhausen der Witterung.
Mit dem englischen Wort Fieldday („Feldtag“) werden Amateurfunk-Veranstaltungen bezeichnet, bei denen der Funkbetrieb im offenen Gelände abgewickelt wird. Die Funkstation muss netzunabhängig mit elektrischer Energie versorgt werden, zum Beispiel von einem tragbaren Motorgenerator. Besonderes technisches Geschick erfordert dabei auch der Aufbau der verschiedenen Antennenanlagen.
Neben dem Versuch mit einfachen Mitteln möglichst viele, weltweite Verbindungen zu tätigen, dient der Fieldday auch als jährliche Katastrophenschutzübung / Notfunkübung, bei denen weltweiter Funkverkehr unter schwierigen Bedingungen geübt wird. Bei Naturkatastrophen größeren Ausmaßes sind häufig die öffentlichen Einrichtungen des Nachrichtenwesens und der Energieversorgung ganz oder teilweise zerstört. Dagegen ist die Betriebsfähigkeit der in dem betroffenen Gebiet vorhandenen Amateurfunkstellen oft noch erhalten, weil diese mit unabhängigen Stromversorgungen ausgerüstet sind. Durch Notanrufe von Funkamateuren sind in vielen Fällen Hilfsmaßnahmen eingeleitet und gelenkt worden. Erstmals nahm am diesjährigen Fieldday auch der Notfunk-Beauftragte des DARC-Distriktes Oberbayern, Karl Zagelmair, teil.
Während der Fielddaytage fand wieder die monatliche Großraumfuchsjagd des Distriktes Oberbayern über das Zugspitzrelais statt, bei der das Peilteam der Pfaffenhofener Funkamateure wieder sehr erfolgreich abschnitt. Unter den 13 Bestplatzierten (von insgesamt 50 Teilnehmern) befanden sich 9 Mitglieder des Ortsverbandes, darunter mit ihren selbstgebauten Peilempfängern als Dritter Günter Mehlhart und als Vierte Doris Bachfischer, beide aus Rohrbach.
Zum Abschluss des Fielddays wurden alle Antennen wieder sorgfältig abgebaut und die Wiese in ordentlichem Zustand geräumt. Die Teilnehmer bedanken sich vor allem bei ihrer Gastfamilie, der Familie Demelmaier, für die freundliche Unterstützung.







