(openPR) Durch ausschließliche Nutzung von Sonne, Wasser oder Wind zur Stromerzeugung wird durch elektrische Energie verursachter CO2-Ausstoß auf einen Schlag um 100 Prozent gesenkt – Teil einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie – CO2-Bilanz für die gesamte Unternehmensgruppe erstellt
Weinheim, 20. August 2008 – Als erster Betreiber eines flächendeckenden Distributionsnetzwerkes in Deutschland hat die Logistikgruppe trans-o-flex den Strombezug komplett auf Ökostrom umgestellt. „trans-o-flex sieht sich als Logistik-Spezialist für die Pharma- und Gesundheitsbranche in einer besonderen Verantwortung für unsere Umwelt“, sagt Wolfgang Weber, Geschäftsführer Operations bei trans-o-flex. „Deshalb haben wir uns entschlossen, an allen Standorten nur noch Strom aus regenerativen Energiequellen wie Sonne, Wasser oder Wind zu nutzen und damit den CO2-Ausstoß im Vergleich zu konventionell produziertem Strom um 100 Prozent zu reduzieren.“ Die Mehrkosten für den Ökostrombezug belaufen sich auf einen mittleren fünfstelligen Betrag pro Jahr.
Die Entscheidung ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie, der sich die Unternehmensgruppe seit mehreren Jahren verschrieben hat. In diesem Zusammenhang hat trans-o-flex für 2007 auch erstmals eine komplette CO2-Bilanz erstellt, um zu wissen, wo welche Mengen des klimaschädlichen Gases ausgestoßen oder verursacht werden. Allein der Wechsel zu Strom aus regenerativen Energiequellen wird die CO2-Bilanz des Unternehmens um vier bis fünf Prozent verbessern. „Alle Prozesse stehen bei uns auch unter dem Gesichtspunkt der Umweltverträglichkeit auf dem Prüfstand“, so Weber weiter. „Wir werden unseren CO2-Ausstoß in diesem Jahr damit insgesamt um rund 10.000 Tonnen verringern.“ Beispiele für die vielfältigen Nachhaltigkeitsinitiativen von trans-o-flex sind: die freiwillige Beschränkung auf eine Maximalgeschwindigkeit von 120 km/h durch den Einbau von Geschwindigkeitsbegrenzern; die Bevorzugung ökologischer Baumaterialen, etwa Holz statt Stahl für die Konstruktion von Hallendächern; die Nutzung von Erdwärme zum Heizen und Kühlen von Umschlagzentren; der Einsatz von Gabelstaplern mit Drehstrommotoren, die durch Rückführung von Bremsenergie bis zu jeden dritten Ladezyklus und entsprechend bis zu einem Drittel Strom sparen; die Umstellung von herkömmlichen Kühlmitteln in Klimaanlagen auf Wasser als Kühlmittel; der Einsatz von Fahrzeugen mit Erdgasmotoren, die im Gegensatz zu Dieselantrieben 25 Prozent weniger CO2 und praktisch keinen Feinstaub oder Stickoxide ausstoßen; die Beschaffung von Dieselfahrzeugen nur dann, wenn sie mit Russpartikelfilter ausgestattet sind und mindestens die Euro-Norm-4 erfüllen. Bei Transportern gibt es noch keine Dieselfahrzeuge mit einer besseren Norm. Im Linienverkehr erfüllen rund zwei Drittel der Lkw bereits Euro 5.








