(openPR) Eine gute Lage sowie ausreichend großes Raumangebot sind nur zwei Aspekte bei der Suche nach einer passenden Gewerbeimmobilie. Ebenso entscheidend jedoch sind Atmosphäre und Visualität. Um Nähe und persönliche Bindung zur zukünftigen Niederlassung entstehen zu lassen, bedarf es einer besonderen Gestaltung, die dem Objekt und seinen verschiedenen Teilbereichen eine individuelle Identität verleiht. Licht eignet sich hierfür als Gestaltungsmedium besonders gut. Denn eine inspirierte Lichtgestaltung schafft es, sowohl gute als auch unvorteilhafte Architekturen erheblich aufzuwerten. Wurde die Visualität einer Gewerbeimmobilie in der Planung hinten angestellt oder vollständig vernachlässigt, so findet man häufig außen passive, unscheinbare Fassaden und innen nach Lux-Werten genormte, eintönig ausgeleuchtete Büroräume vor. Besonders in der Arbeitswelt, in der Außenwirkung und Repräsentanz, aber auch Mitarbeitermotivation wichtige Themen sind, erfüllt die Lichtgestaltung eine ganz entscheidende Aufgabe: Der Wohlfühlfaktor wie auch der materielle Wert der Immobilie steigen beträchtlich.
Fassaden sind die Gesichter der Architekturen
Fassaden unterscheiden sich in den Abendstunden und in der Nacht vor allem durch die Beleuchtung. Diese kann mit der heutigen Technologie effektiv eingesetzt werden. Sie sind ein erster meinungsbildender Eindruck, noch vor dem Händedruck mit möglichen Geschäftspartnern im Gebäude selbst. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind vielfältig und sollten daher von Lichtgestaltern konzipiert und umgesetzt werden, die sich in das Gebäude, seine Form und Funktion, seine Materialität und Symbolik einfühlen können. Es geht nicht darum eine Fassade einfach nur hell erstrahlen zu lassen. Ziel ist es, sie mittels subtil platzierter und/oder geschickt integrierten Lichtquellen zum Leben zu erwecken, ihr ein eigenes wieder erkennbares Gesicht zu geben. Die Ganzheit der Architektur soll sich in der Lichtarchitektur wieder spiegeln, und darüber hinaus wirken. Wo dunkle und helle Farben in einem Rhythmus zueinander stehen, entsteht, eingebunden in die Architektur, eine zweite Ebene, die etwas Neues, Spannendes zeigt.
Professionell beleuchtete Büroräume fördern Produktivität und Arbeitsklima
Gleichmäßig, horizontal ausgeleuchtete Büroräume rufen die Assoziation der Sonne, versteckt hinter einer dichten Wolkendecke, in unserem psycho-physiologischen System hervor. Doch wer arbeitet schon gerne unter bewölktem Himmel, Tag um Tag, wenn sich draußen Sonnenschein, Regen und bedeckter Himmel abwechseln.
Aus diesem Grund sollte sich das elektrische Licht an der Dynamik des natürlichen Lichtes orientieren. Die Verwendung von unterschiedlichen Lichtfarben zu unterschiedlichen Tages-, Abend-, und Nachtzeiten wird bereits in einigen Projekten erfolgreich angewendet. Techniken, die zumeist Lichtstimmungen aus dem natürlichen Licht entlehnt sind, eignen sich hervorragend für die Lichtgestaltung von Büroräumen. Diese Beobachtungen lenken die Gestaltung z. B. auf gesunde Mischungen von direktem und indirektem Licht, Licht- und Schattenzonen sowie Lichtinseln, die unterschiedlich funktionale Räume, visuell durch Licht differenzieren.
Ein eventueller erster Mehrkostenaufwand für gestaltetes Licht hat sich in vielen Projekten als Produktionssteigerung bzw. positivem, dem Geschäft zuträglichen Arbeitsklima amortisiert. Daher ist es wichtig, dass eine „Lichtgrundausstattung“ in Büroräumen von Anfang an gut durchdacht ist. Die Tendenz, mit einem weniger guten Licht zu „leben“ und darunter zu arbeiten ist oft größer als die Motivation, die Lichtsituation zu verbessern. Daher sollte bereits so früh wie möglich, im Idealfall bereits in der Vorplanung der Gewebeimmobilie, eine gute Grundbeleuchtung der Büroräume vorgesehen werden.
Lichtinszenierung für geplante Gewerbeimmobilien
Die Identität einer Gewerbeimmobilie kann bereits in der Bauphase durch Licht erzeugt werden. Dies wird vor allem bei größeren Projekten zu positiver Öffentlichkeitsarbeit führen. Mittels Lichtinszenierungen des Baufeldes und der Baustelle kann durch temporäre Aktionen die Vision des Projektes im Vorfeld bereits im öffentlichen Raum bekannt gemacht werden.











