(openPR) Gelenkschmerzen, Prellungen, Schürfwunden, Zerrungen, Schwellungen, Insektenstiche und verschiedene Entzündungen: All diese gesundheitlichen Probleme können, besonders im Sommer, viele Sorgen bereiten. Unsere Großmütter hatten da ein wunderbares Hausmittel. Das war der Quarkwickel. Quark wird heute industriell aus teilentrahmter, pasteurisierter Milch gewonnen. Der Milch werden Milchsäurebakterien und etwas Lab-Enzym beigemischt. Dabei kommt es zu einer Gärung. Die Molke trennt sich und fließt ab. Der Quark ist leicht säuerlich, reich an Eiweiß, hat weniger Fett und Kohlenhydrate als Milch, dafür aber mehr Nährstoffe, Vitamine und wertvolle Mineralstoffe.
Idealer Schmerz-Killer
Warum ist es sinnvoll, Quark auf schmerzende Körperstellen, z.B. auf Gelenke, aufzutragen? Der Wickel wird generell kalt angelegt. Er entzieht dem Areal, auf das er einwirkt, Wärme und entfaltet damit sofort eine heilende Teilwirkung über das vegetative Nervensystem. Der Atem wird tiefer und beschleunigt sich. Die Gefäße verengen sich. Der gesamte Stoffwechsel wird aktiviert. Und nach 5 Minuten setzt eine Gegenreaktion ein: Der Körper produziert Eigenwärme. Der gesamte Körper entspannt sich wieder. Die Schmerzen lassen nach. Wenn man eine gute Wirkung erzielen möchte, sollte der Wickel möglichst lange einwirken, etwa 45 Minuten. Unsere Großmütter sagten immer: “Quark soll wirken, bis re fast trocken ist.“
Perfekt angelegt
Allerdings ist es recht aufwendig, einen klassischen Quarkwickel anzulegen: Man braucht drei Tücher – ein Innentuch aus Leinen, ein etwas größeres aus Baumwolle und für ganz außen ein Woll-, Flanell- oder Badetuch. Der Quark muss mit ein wenig Milch oder Essig glatt gerührt werden. Das Leinentuch wird befeuchtet und ausgewrungen, danach fingerdick mit dem Quark bestrichen und aufgelegt. Dann werden die anderen Tücher faltefrei darüber gelegt. Praktische Alternative: Ein Quarkpack aus der Apotheke.









