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Ausschreibungen für Fusionsreaktor ITER

11.08.200810:30 UhrEnergie & Umwelt
Bild: Ausschreibungen für Fusionsreaktor ITER
Der internationale thermonukleare experimentelle Reaktor ITER soll die Nutzung der kontrollierten Kernfusion zur Stromerzeugung vorbereiten.
Der internationale thermonukleare experimentelle Reaktor ITER soll die Nutzung der kontrollierten Kernfusion zur Stromerzeugung vorbereiten.

(openPR) Frankreich sucht Wissenschaftler und Lieferanten für den Bau eines experimentellen Kernfusionsreaktors für Wasserstoff-Isotope in Cadarache

Seit über 50 Jahren hat Frankreich eine hohe Kompetenz im globalen zivilwirtschaftlichen Atomenergiesektor. Sie reicht von den natürlichen Urangraphit-Gasreaktoren bis zu den neuesten EPR- und Hochdruckwasserreaktoren, von denen die weltweit fünf größten in Frankreich stehen. Damit wurde das Land zur ersten Wahl für das ITER-Projekt, das auf dem Gelände der französischen Atomenergiebehörde CEA in Cadarache realisiert wird. Der Ort wurde 2005 durch die internationalen Partner Indien, China, Südkorea, Japan, Russland, die USA und die Europäische Union ausgewählt.



Für den Bau des Reaktors werden zehn Jahre veranschlagt. Weitere 20 Jahre wissenschaftlicher Forschung sollen folgen, um zu beweisen, dass Kernfusion eine neue, zuverlässige Energiequelle darstellt. Die Gesamtkosten wurden im Jahr 2000 auf zehn Milliarden Euro geschätzt. ITER wird die nationale und regionale Wirtschaft sehr stark verändern. Bis heute wurden im Rahmen von Ausschreibungen rund 210 Millionen Euro an örtliche Partner sowie Industrie- und Dienstleistungsfirmen aus der ganzen Welt vergeben. Die jeweiligen nationalen Agenturen der Partner schreiben im Internet unter der Adresse www.iterentreprises.com derzeit Aufträge für die Bauphase und Ausrüstung des Projekts aus. Dort können interessierte Unternehmen ebenfalls Partner finden. Im Laufe der kommenden zwei Jahre werden die ersten Direktauftragnehmer und Industriepartnerschaften erwartet, die zusätzlich auf Atomkraft spezialisierte Dienstleistungsunternehmen und Subunternehmer anziehen werden. Darüber hinaus strebt das Projekt die Ansiedlung von Firmenrepräsentanzen in unmittelbarer Nähe des ITER-Projektmanagementbüros an. Geplant ist die Zusammenarbeit mit Wartungsniederlassungen vor Ort, die die Instandhaltung und Wartung der verschiedenen Reaktorkomponenten sowohl während der Bauphase als auch im späteren Betrieb sicherstellen. Montagefabriken, die auf große Komponenten spezialisiert sind und mit mehreren Firmen zusammenarbeiten, werden ebenfalls erwartet. Schließlich beabsichtigen mehrere große ausländische Firmengruppen Machbarkeitsstudien durchzuführen, um die Kosten für die Herstellung von Komponenten vor Ort zu beurteilen.
Ausländische Unternehmen, die sich in Cadarache niederlassen wollen, profitieren von der jüngst reformierten Steuergutschrift für Forschungs- und Entwicklungsausgaben. Philippe Favre, Präsident von Invest in France, erklärt: „Die französische Regierung fördert die Forschung aktiv durch ein großzügiges steuerliches Förderprogramm für F&E, das 50 Prozent der Forschungs- und Entwicklungskosten im ersten Jahr erstattet, 40 Prozent im zweiten und 30 Prozent im dritten Jahr. Das Budget von über 1,4 Milliarden Euro im Jahr 2006 wurde durch die Reform 2007 auf fast zwei Milliarden Euro für 2008 erhöht. Das ITER-Industriekommittee (www.mioga.minefi.gouv.fr/ITER/public/SITE/) steht interessierten Unternehmen für die Erteilung von Informationen über Kooperationsmöglichkeiten zur Verfügung. Die internationale Organisation ITER und die europäische Agentur „Fusion for Energy“ sind verantwortlich für die Konzeption und den Bau sowie die Einrichtung des Forschungszentrums. Die „ITER Mission“ ist zuständig für die regionale Infrastruktur, während die „ITER France Agency“ die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen am Bau des Projekts beteiligten Partner sicherstellt. Mehrere Gruppierungen arbeiten mit dem ITER-Projekt zusammen. Dazu gehören die Kompetenzzentren „CapEnergies“ in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur (PACA), „Trimatec“ in den Regionen PACA, Languedoc-Roussillon und Rhône-Alpes sowie das Cluster „Pôle nucléaire Bourgogne“ in der gleichnamigen Region. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite www.iter.org.

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