(openPR) (Ottersberg / Bremen, 6.August 2008). „Es geht überall - im Bett, auf der Couch. Manche machen es im Auto. Bei Kerzenschein oder mit Aromaölduft. Nach einem langen Tag ist es genau das Richtige, was Dich wieder runterbringt. Stundenlang oder mal eben zwischendurch, wenn du willst. Auch auf der Arbeit, einfach die Jalusien runterlassen, für mehr Privatatmosphäre. Oder im Freien.
Dabei ist Freie Transzendentale Meditation nicht das, was du denkst.“
Mit diesen Zeilen wird der Besucher auf der Website der Freien TM Protagonisten empfangen.
Freie TM? Dabei handelt es sich um einen frischen Ableger der Erben des indischen Yogis Maharishi Mahesh, dessen Asche im Februar 2008 in einer feierlichen Feuerzeremonie mit militärischen Ehren den Fluten des Ganges übergeben wurde.
Viele Künstler fühlen sich seit den stürmischen 60er Jahren von der transzendentalen Kunst zu meditieren und der Lust auf Stille inspiriert.
Neben den Beatles, Eric Burdon, Mike Love (Beach Boys), Clint Eastwood, Sheryl Crow, Lenny Kravitz, Paula Abdul, Madonna, Nena, Udo Lindenberg, Justus Frantz, Hannelore Elsner, Siegfried & Roy, Moby, haben auch Starfotograf Peter Lindberg und Thomas Koschwitz das Meditieren kennen und schätzen gelernt.
Auch viele Menschen des öffentlichen Lebens wie der Begründer des alternativen Nobelpreises und Initiator des Welt-Zukunftrates, Jakob von Uexkull oder Joachim Chissano, der frühere afrikanische Präsident von Mozambique und sein Kabinett, kennen die transzendente Kunst der Meditation aus eigener Anschauung.
Der TM Mutterkonzern spielt nach dem Verscheiden des Yogi weiter Monopolie und gelegentlich wird über neue Grundstückskäufe oder Kaufabsichten für Privatschulen und hohe Turmbauten berichtet, wie über den Kauf des Teufelsbergs in Berlin. Dort soll nach deren Bekunden eine private Universität gebaut werden. Eine Baugenehmigung gibt es nicht aber es ist schon klar, wer die Zeche mit ihren Spendierhosen zahlen soll, Deutschlands Milliardäre. Nebenbei wird schon mal die nächste kräftige Anhebung der Seminargebühren angekündigt.
Die Freien soll es freuen. Sie haben als erstes die Seminar Preise gesenkt, die sich jetzt wieder jeder leisten kann, ohne sich über einen Ratenkredit verschulden zu müssen.
Jahre vor seinem Verscheiden äußerte sich der Maharishi im übrigen schon sehr wohlwollend über die ersten unabhängigen Meditationslehrer:“ ...as long as the man is getting something useful to make his life better, we are satisfied..“ (Press Conference, May 14, 2003).
Verständlich, wenn das jetzt nicht unter allen Erben des Maharishi auf Zustimmung trifft und gerne unter den Teppich gekehrt wird.
Das Rad haben die Freien nicht neu erfunden, sondern sie beziehen sich einfach auf bewährte, traditionelle Methoden, die sie in ein neues, ansprechendes, zeitgemäßes Kleid gesteckt haben. Unter diesen Voraussetzungen könnte die entschlackte Version zum transzendentalen Volkswagen werden, denn der Megatrend Yoga ist in aller Munde und in allen Medien und damit auch das Interesse an der Yoga Königsdisziplin – der Meditation. Der Boom scheint unaufhaltsam. Der neue Lifestyle, vorgelebt von zahlreichen Prominenten, wie David Lynch, Amerikas Avantgarde-Filmemacher, verhilft bekanntlich zu Entspannung, Stressbewältigung und jugendlichem Aussehen.
So viel steht fest, wer mit dem Wagen immer unterwegs ist und keine Zeit zum Tanken hat, wer einem zu beschäftigten Schreiner gleicht, der keine Zeit hat, die stumpfe Säge zu schärfen, hat schnell ein Problem.
Das Leben dreht sich schnell im Kreis, man steckt irgendwie fest. Da bringt auch Sex, Drugs & Rock' n' Roll keine nachhaltige Abhilfe.
Der Preis dafür, wenn jemand sich festgefahren hat, ist, dass jeder Tag verstreicht, ohne dass die eigene Originalität gelebt wurde, ein Leben ohne Spontanität, Kreativität, einem Lebensziel, gute Gemeinschaft, ohne im Fluss zu sein.
Der Preis ist definitiv zu hoch. Es ist Zeit für den Aufbruch. Zeit für ein neues Design des Bewusstseins, eine neue Innenwelt Architektur. Gefragt ist ein Handwerkszeug, das für wahre Verbundenheit, einen freien Geist, reine Kreativität und inneren Frieden brauchbar ist.
Meditiere, aber unabhängig! Meinen die Freien.
Die Freien TM Ableger wollen der Meditation einen frischen, neuen Drall geben und dabei unbrauchbare Konzepte, Ballast, Kult und Ideologie über Bord werfen. Das bedeute auch demokratische Spielregeln und Absprachen, sowie flache Hierachien statt Guru oder Raja Kult.
Für Sie stehe Integration der östlichen Traditionen in die gegenwärtige westliche Welt an oberster Stelle in klarer Anerkennung der geistigen und konfessionellen Freiheit der Seminarteilnehmer.
Sie erkennen den Wert aller Menschen an, unabhängig von Geschlecht, ethnischem Ursprung, sexueller Ausrichtung, und politischer oder religiöser Überzeugung.
Sie wollen zeigen, wie man seine Meditationserfahrungen vertiefen oder überhaupt mit einer wirklichen Erfahrung beginnen kann.
Reine Meditation als Methode zur Entschlackung des Nervensystems von aufgestautem Stress. Entstressung lautet das Credo unserer hektischen Zeit. In den Worten von Rockstar Udo Lindenberg: "Lass die Seele nicht entgleiten in der Hektik dieser Zeiten."
„Das Innenwelt Architektur Basis Seminar Freie Transzendentale Meditation vermittelt Dir alles, was notwendig ist, um zu beginnen, in Selbstwirksamkeit zu wachsen. Ein weiterer Baustein Deiner Persönlichkeitsbildung, der Dir zum Glück gerade noch gefehlt hat,“ sagt Michael Dreyer, Yogalehrer-IHK und Heilpraktiker für Psychotherapie, einer der Initiatoren und langjähriger Meisterschüler mit einem Schmunzeln. „Wie wäre es mit mehr Präsenz, Begeisterung, Erfüllung, beruflich und privat?“
Die Grundakkorde der Meditation seien leicht, ohne die üblichen akrobatischen, asiatischen Sitzhaltungen, die nur die Wartezimmer der Orthopäden füllen, ohne Konzentration, Kontemplation, Atem- und Gedankenkontrolle an einem Wochenende zu erlernen. Diese Mühelosigkeit und Natürlichkeit beim Meditieren sei immer noch der Charme dieser Jahrtausende alten Überlieferung, wie sie in den Yoga und Ayurveda Klassikern als Mittel zur Genesung beschrieben werden. „Wenn die Leute wüssten, dass Meditieren so einfach geht, würden die Schlange stehen,“ ist Dreyer überzeugt.
Der zeitliche Einsatz, um wieder in Fluss zu kommen, sich tiefer mit der eigenen Identität, anderen und der Welt zu verbinden, läge im Schnitt bei 2x 20 Minuten täglich bequem sitzend.
Und das persönliche Passwort, in Yogakreisen Mantra genannt, gäbe es gleich mit dazu. Nach Altersstufen, wie in Indien eine durchaus übliche Praxis, ausgewählt, diene das Mantra als Zugangscode zur menschlichen Gehirnhardware des kosmischen Computers, die durch richtige Programmierung mehr erreichen könne. Und im Volkswagen habe der Yogi bereits in den 60er Jahren in Deutschland gesessen.
Den Maharishi würde die frische Initiative einiger seiner Erben sicher freuen, sagen die Freien.










