(openPR) (Frankfurt a. M., 10. Mai 2004) Mit einer leichten Umsatzsteigerung auf 1,53 Mrd. Euro (Vj.: 1,5 Mrd.) hat die Düngemittel-Industrie in Deutschland das vergangene Jahr abgeschlossen. Trotz erheblich höherer Energie- und Rohstoffkosten hat sich zudem die Ertragslage der Unternehmen gefestigt. Das berichtet Stefan Greger, Vorsitzender des Fachbereichs Pflanzenernährung im Industrieverband Agrar e. V. (IVA) vor der Presse in Frankfurt am Main. Der Exportwert verbesserte sich auf 807 Mio. Euro (Vj.: 878 Euro). Im Inland wurden 629 Mio. (Vj.: 624 Mio.) umgesetzt.
Die Nachfrage nach Düngemitteln wurde in der abgelaufenen Saison von den Nässeschäden 2002 und der Dürreperiode 2003 negativ beeinflusst. Der Absatz blieb zwar bei Stickstoff stabil, bei Kali und Kalk ging er jedoch um über fünf Prozent zurück. Bei Phosphat erfolgte ein Anstieg um vier Prozent, allerdings nach einem historischen Tiefststand im Vorjahr.
Der Industrieverband Agrar e. V. mit Sitz in Frankfurt am Main ist der Zusammenschluss von Unternehmen der agrarchemischen und agrarbiologischen Industrie in Deutschland. Zu den Geschäftsfeldern der 50 Mitgliedsunternehmen gehören Pflanzenschutz, Pflanzenernährung, Schädlingsbekämpfung und Biotechnologie.






