(openPR) Betriebsübernahmen, Organisationsänderungen und Insolvenzen haben in den letzten Jahren auch Opfer unter den Führungskräften und Managern gefordert. Arbeitsplatz- und Statusverluste sind belastende Erlebnisse, die sich traumatisierend auf die Seele legen können. Verlust von Selbstvertrauen, nachlassende Motivationskraft und Leistungsbereitschaft sind die Folgen. Durch professionelle Beratung, die aus einer besonderen Kombination verschiedener Methoden besteht und die streng vertraulich in Einzelgesprächen durchgeführt wird, hilft die Diplom-Psychologin Christel Becker-Kolle wieder Lebensmut und einen neuen Weg zu finden.
Seit über 20 Jahren hat die Betriebswirtin und Diplom-Psychologin in großen und kleinen Wirtschaftsunternehmen an Organisationsveränderungen von Firmen und den Entwicklungsschritten der Menschen gearbeitet und solche fatalen menschlichen Schicksale gesehen.
Wandel ist nicht immer eine Chance.
Im Zuge von Firmenverkäufen, Umstrukturierungen und den damit einherge-henden Veränderungen für die Menschen sieht Becker-Kolle starke Diskrepanzen. Die vollmündigen Ankündigungen entsprechen nur selten den im Berufsalltag realen Bedingungen. Chancen, die eigene Position und den Aktionsradius zu verbessern, haben nur wenige. Dagegen stehen nicht selten Unsicherheit über den Karriereweg, Wegfall von Aufgaben, Einschränkung der Verantwortung und Abbau von Personal. Die Gefahr, den eigenen Arbeitsplatz zu verlieren, belasten die Menschen in diesen Situationen enorm.
Unsicherheit führt zu Psychoterror
Gruppendynamisch setzen diese Unsicherheiten und Veränderungen ein Ge-schehen in Gang, das nur selten von den Managern beachtet und zudem auch nur schwer gesteuert werden kann. Machtspiele, Intrigen und subtile Machenschaften, die alle das eine Ziel haben, andere Menschen herabzusetzen und die eigene Position zu stärken. Der Begriff Mobbing ist in den letzten Jahren immer häufiger in aller Munde gewesen. Rufmord, Sabotage, unfaire Attacken, Psychoterror unter Managern jedoch, das ist bisher noch ein Tabuthema. Allerdings bedeutet das nicht, dass solche Verhaltensweisen nicht vorkommen. „Wenn ein Problem nicht wahrgenommen oder beachtet wird, kann es nicht behoben werden“, so Becker-Kolle. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Themen anzusprechen und gezielt an den Ursachen zu arbeiten. „Es sind nicht die unfairen Aktionen, die geschützt werden müssen, sondern die Menschen, die darunter leiden.“ Daher kämpft sie gegen die krankmachenden Strukturen und Verhaltensweisen in Organisationen. Am wichtigsten ist es jedoch, denen zu helfen, die bereits unter solchen Verletzungen und Angriffen leiden.
Posttraumatische Belastungsreaktion
Opfer von Rufmord, Intrigen oder Machtmanövern zu werden, ist eine belas-tende Situation für den Betroffenen. Schmerzhafte, kränkende Erlebnisse führen zu Verwundungen, die zu seelischen Narben führen und massive Veränderungen im Erleben nach sich ziehen. Schlaflosigkeit, Depression, Grübeln, Suchtverhalten, Gefühle von Wertlosigkeit, Angst vor Stigmatisierung, Selbstaufgabe und Suizidgedanken sind die Folgen. Traumatische Erfahrungen stören die eigene Identität und führen zu Dauerstress. Der Stress wiederum zieht physiologische Veränderungen nach sich. Seit den 90er Jahren ist bekannt, dass selbst das Gehirn durch Traumata verändert wird und diese Veränderungen wiederum nachteilige Auswirkungen auf den gesamten Organismus und die Bewältigungsstrategien haben. Die Gesamtheit von psychischen und phy-siologischen Reaktionen nach Traumata wird unter der Bezeichnung „Post-traumatisches Belastungssyndrom“ zusammengefasst. Damit es nicht chronisch wird, sollte möglichst früh begonnen werden, die emotionale und kognitive Bearbeitung von Traumata zu begleiten.
Hilfe auf verschiedenen Ebenen
Die Kombinationsberatung von Becker-Kolle beinhaltet neben dem Verstehen der Situation die emotionale Bearbeitung des Erlebten. Die Methoden, die für die Verarbeitung eines Traumas sinnvoll sind, sprechen sowohl den Körper (Entspannung über die Muskeln) als auch die neuronalen Verbindungen (Verbindung der Nervenzellen) im Gehirn an. Trance-Übungen, Übungen mit Augenbewegungen, „Überschreiben“ von schmerzhaften Erinnerungsspuren, Reflexion und Neuordnung der eigenen Wertehierarchie helfen, die eigenen Verarbeitungsmechanismen zu fördern.
Darauf aufbauend werden die eigenen Ressourcen gestärkt und die verschütteten oder angegriffenen Werte und Ziele wieder bewusst gemacht. Die eigenen Lebensziele werden mit der neuen Situation in Einklang gebracht, Veränderungswege werden geplant und Wahlmöglichkeiten erkannt. So können die Betroffenen neue Wege finden und im Einklang mit sich und der neuen Lebenslage gehen.
Widerstände im eigenen Kopf
Ein Grund, dass Menschen, die diese schmerzhaften Erinnerungen haben, dennoch ihr Erleben vertuschen, liegt an der Angst vor weiterer Stigmatisierung. Beratung anzunehmen, ist für viele Manager undenkbar und damit un-durchführbar. Selbst eindeutige Symptome wie Antriebslosigkeit, depressive Phasen und psychosomatische Störungen werden ignoriert. „Verdrängen gleicht einem ‚unter den Teppich kehren’ und das wird so lange getan, bis man über die Dellen letztendlich stolpern wird“, meint Becker-Kolle.
Statistiken zeigen, dass jeder Deutsche mindestens einmal in seinem Leben eine schwere seelische Verletzung oder ein Trauma erlebt hat. Entscheidend ist, verantwortlich mit einer solchen Situation umzugehen, sich Hilfen zu holen und sich selbst damit am besten zu helfen.
Wie Phoenix aus der Asche
Für Becker-Kolle sind zwei Figuren aus alten Mythen Symbole für ihre Arbeit mit traumatisierten Menschen geworden. Bereits im alten Ägypten kannte man den Vogel Benu, der in der Glut der Morgenröte verbrennt und aus der Asche wieder aufsteht, ganz ähnlich wie der persische Vogel Simurgh, der dann auf dem ‚Baum aller Samen’ sitzt und mit seinem Flügelschlag die Saat verstreut und somit neues Leben und Wachstum anregt. Nach dem Verbrennen wieder auferstehen und neue Saat ausbringen, das ist die Idee, die hinter der Traumaberatung von Becker-Kolle steht und nach der sie ihre Beratung ausrichtet.
Christel Becker-Kolle ist Betriebswirtin und Diplom-Psychologin, sie hat in Unternehmen und in psychologischer Beratung gearbeitet und verfügt über langjährige Erfahrung in psychosomatischer Medizin.








