(openPR) Der steirische Humantechnologie-Cluster startet Know-how-Offensive für die gesamte Branche.
Cluster-Chef und Public-Health-Experte DI Dr. Robert Gfrerer staunte nicht schlecht, als er Ende Juni auf der Bio 2008 in San Diego die Forderung des Biotech-Experten von Ernst & Young über Zukunftsstrategien hörte: „Die Empfehlung lautete: Im Gesundheitsbusiness seien ‚Integrated Healthcare Solutions’ für alle Betroffenen die erfolgversprechendste Strategie. Also letztlich das, was wir seit zwei Jahren als unsere Strategie operativ umsetzen. Vielleicht erklärt das auch den zunehmenden internationalen Erfolg unseres steirischen Clusters.“
Der Cluster verstand sich von Beginn an als Know-how-Geber in „Integrated Health Care Solutions“ – also in der Optimierung des Gesundheitsmarktes für alle Beteiligten (von den Herstellern von Geräten, den Medizinern, den Wissenschaftlern und Forschern bis zu den Patienten) über alle Wertschöpfungsstufen hinweg (von der Produkt- und Dientsleistungs-Entwicklung, der Produktion bis zu Vertrieb und Kundenbetreuung). So sind neben den wichtigsten Unternehmen der Branche auch die Universitäten und Forschungseinrichtungen Teil der insgesamt 55 Clustermitglieder, womit knapp die Hälfte der Branche im Cluster vertreten ist. „Wir werden nun den Know-how-Transfer für unsere Mitglieder und die gesamte Branche intensivieren und optimieren“, erklärt Cluster-Chef Robert Gfrerer die neue „Know-how-Offensive“.
Know-how der Zukunft wird im „SkillsLab“ definiert
Im „SkillsLab“ definieren die Betroffenen – also die Führungskräfte und Schulungsverantwortlichen der Cluster-Mitgliedsorganisationen – die Fähigkeiten, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Humantechnologie-Branche in Zukunft benötigen. Die Kickoff-Veranstaltung dieses neuartigen Qualifizierungsprojektes fand Anfang Juli mit 32 Teilnehmern aus fast der Hälfte der Clusterunternehmen statt. Schwerpunktthemen der ersten Veranstaltung waren „Strategische Personalwirtschaft“ und „die Erstellung von Qualifizierungsanforderungen“.
Im September geht es weiter mit Projekttagen zur „Erstellung von Kompetenzprofilen“, „Fortbildungsplanung“ und „effizienten Antragstellung“. Ausgehend von der ersten Themenerhebung bei den Betroffenen startet am 16. Oktober 2008 bereits die erste Workshopreihe mit den speziell für die Bedürfnisse der Branche ausgearbeiteten Themen „Effektiv kommunizieren & führen in Forschung & Entwicklung“. Ein Vorteil der Programme, die im Rahmen des SkillsLab entwickelt werden: Klein- und Mittelbetriebe der steirischen Humantechnologie-Branche erhalten ohne großen bürokratischen Aufwand (die Abwicklung übernimmt der Cluster) bis zu 60 Prozent der Kosten gefördert, Großbetriebe erhalten bis zu 40 Prozent Förderung. Weiter geführt im Rahmen der Know-how-Offensive des Clusters werden natürlich die GxP-Schulungen, mittlerweile ein Fixpunkt für die gesamte österreichische Biotech- und Life-Science-Branche.
Zukunftskonferenz mit neuem Partner und neuem Fokus
Die Zukunftskonferenz 2008 in Graz – die dritte Zukunftskonferenz des Clusters – findet vom 25. bis 26. September statt und steht im Zeichen des Neuen: Erstmals findet sie an zwei Tagen statt, erstmals an der Medizinischen Universität Graz, erstmals ist ein „Open Space“ integriert und erstmals ist der „Partnering Day“ der Med.Uni Teil der Zukunftskonferenz. „Getting in touch“ lautet demnach das Motto – in Kontakt kommen mit neuen Ideen und mit Menschen, die interessante Inhalte zu bieten haben.
„Wir haben für unsere Mitglieder und die gesamte Branche eine Know-how-Offensive nach den Anforderungen der Betroffenen und Beteiligten selbst gestartet. Damit können wir die Arbeit unserer Unternehmen auf den internationalen Märkten noch stärker unterstützen – und werden auch in der Lage sein, international operierende Organisationen verstärkt in die Steiermark zu holen. Denn wir investieren in die wichtigste Ressource: das Know-how der Menschen“, erklärt Cluster-Chef Robert Gfrerer seine Zukunftsstrategie.
Weitere Infos und Bilder online unter:
http://www.humantechnology.at/html/presse_presseinfos.htm
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