(openPR) Als ausgesprochen starkes Oxidationsmittel kann Ozon in der Wasseraufbereitung eine Fülle von Aufgaben übernehmen: Es baut organische Belastung ab, wirkt keimtötend, oxidiert Eisen- und Manganverbindungen und unterstützt die Flockung. Da es schnell ausgast, sobald das Wasser mit Luft in Kontakt kommt, sind zur Überwachung der Ozonkonzentration im Wasser Online-Mess-System besonders geeignet.
Das Mess-System Krypton K der Dr. A. Kuntze GmbH aus Meerbusch ist vergleichsweise einfach aufgebaut – ein Sensor mit zwei blanken Goldelektroden, die direkt vom Messwasser umspült werden. Keine Dosierung teurer Chemikalien, keine Membranen, keine regelmäßig auszuwechselnden Teile. Entsprechend günstig ist der Unterhalt. Selbst die Reinigung erfolgt automatisch mit der patentierten Sondenreinigung ASR.
Beim IWW Rheinisch-Westfälischen Institut für Wasser in Mülheim, das von einem breiten Gesellschafterkreis aus Wasserversorgern, Abwasserverbänden und dem DVGW getragen wird, wurde jetzt die Leistungsfähigkeit des Analysenverfahrens getestet. Prüfung und Beurteilung orientierten sich an der DIN EN ISO 15839 von 02-2007 (Wasserbeschaffenheit – Online-Sensoren/Analysengeräte für Wasser – Spezifikationen und Leistungsprüfungen).
Nach Abschluss der Tests zeigten sich die Prüfer vom IWW sehr zufrieden. Die aufgenommenen Verfahrenskenndaten - Richtigkeit, Präzision, Wiederfindungsrate und Ansprechzeit - wurden als sehr gut bezeichnet. Nach Aussage der Prüfer ist das Mess-System Krypton K sehr gut geeignet, die Ozon-Dosierung im Rahmen der Betriebsüberwachung zu kontrollieren. Mit einer statistisch ermittelten Nachweisgrenze von 0,03 mg/l lassen sich auch Ozonkonzentrationen am Grenzwert der Trinkwasserverordnung kontinuierlich nachweisen.
Damit ist die Ozonmessung bereits die zweite Desinfektionsmittel-Messung aus dem Hause Dr. A. Kuntze, die diesen Test besteht – im Herbst vergangenen Jahres stand die vergleichbar aufgebaute Chlordioxidmessung auf dem Prüfstand, ebenfalls mit ausgezeichnetem Erfolg.











