(openPR) Erfolgreiche Logistik für die größte GSM-Netzwerkmodernisierung der Welt
(Düsseldorf, den 09.07.2008) ComPass, Logistikdienstleister und Spezialist für die Telekommunikationsbranche, hat von Ericsson eine Projektauszeichnung für besondere logistische Leistungen erhalten. Die Auszeichnung wurde am 27. Juni 2008 im Düsseldorfer Hauptsitz des Unternehmens ComPass von den verantwortlichen Ericsson-Mitarbeitern Jürgen Mollus (Projektleiter) und Udo Niepel (ehemaliger Leiter Supply Chain Management) an die ComPass-Geschäftsführer Arnold Kämpkes und Gerd Kruchen überreicht.
Ericsson würdigte damit die besondere Logistikleistung von ComPass im Rahmen eines zweijährigen Projektes für T-Mobile, bei dem zur Modernisierung des weltweit größten GSM-Netzes bundesweit über 10.000 alte Lucent-Basisstationen ausgetauscht wurden. „Für uns ist es nicht selbstverständlich, einen solchen Preis zu verleihen. Tatsächlich ist es das erste Mal, dass damit ein externer Dienstleister ausgezeichnet wird. Bisher wurde dieser Preis von Ericsson nur intern an erfolgreiche Niederlassungen vergeben“, kommentieren Udo Niepel und Jürgen Mollus die besondere Auszeichnung.
Bei dieser Modernisierungsmaßnahme, in Fachkreisen auch „Swap“ genannt, übernahm ComPass von 2005 bis 2007 unter der Projektleitung von Ericsson die komplette logistische Planung und Abwicklung für alle Baustellen in Deutschland. Hierzu gehörten der An- und Abtransport der Geräte, einschließlich Verpackung und umweltfreundliche Entsorgung, die Bereitstellung von Kränen und Spezialfahrzeugen sowie umfangreiche Vorkehrungen für die oft schwierigen Standortbedingungen. Für den „Swap“ wurden 100.000 Verteilerpunkte eingerichtet, 23.000 Funkzellen umgeschaltet, 1.250 Kilometer Kabel verlegt, 123.000 Stunden Nachtarbeit geleistet und Material auf einer Strecke von insgesamt 4 Millionen Kilometer transportiert. Zur Auslieferung der Basisstationen hatte ComPass bis zu 100 Teams im Einsatz. Für die notwendige administrative Arbeit im Hintergrund war ein weiteres Team verantwortlich, das als so genanntes „Implant“ bei Ericsson und intern bei ComPass für eine schnelle und professionelle Abwicklung vom Auftragseingang bis zur Fakturierung sorgte.
Die Teams von Ericsson und ComPass arbeiteten dabei Hand in Hand. „Man muss es sich wie eine Operation am offenen Herzen vorstellen. Sämtliche Arbeiten fanden unter enormen Zeitdruck statt. Pannen konnte man sich dabei nicht erlauben“, erinnert sich Jürgen Mollus. „Ich denke da besonders an die Unwegsamkeiten mancher Standorte, so zum Beispiel in Bayern, wo Mitarbeiter von ComPass die schweren Holzkisten mit den Basisstationen eigenhändig auf einen Berg tragen mussten. Nicht jeder Dienstleister geht so weit und leistet dabei auch noch beste Qualität. Wir schätzen die langjährige Zusammenarbeit mit ComPass und wollen diese weiter ausbauen“, kommentiert Udo Niepel.
Nach Ansicht von Arnold Kämpkes war dieses Projekt die bisher größte Herausforderung für das Logistikunternehmen: „Ohne die gute und enge Teamarbeit zwischen Ericsson, T-Mobile und ComPass sowie der tatkräftigen Unterstützung von allen Beteiligten vor Ort hätten wir das Projekt nicht so erfolgreich durchführen können. Wir sind an dieser Herausforderung gewachsen und freuen uns auf zukünftige Projekte mit Ericsson.“










