(openPR) Das Ende der Liechtensteinischen Paymentlösung
Ein unscheinbares Dokument war es, doch mit durchschlagender Wirkung. Die Kundmachung vom 4. Juli 2008 der fürstlichen Liechtensteinischen Regierung betrifft die Regulierung der Entgelte, die liechtensteinische Mobiltelekom-Firmen für eingehende Telefonverbindungen berechnen dürfen.
Bislang war die Höhe des Entgeltes Sache der Telekoms und basierte auf bilateralen Verträgen. Nun ist sie limitiert auf 15 Rappen. Und das ist zu wenig. Zu wenig zumindest, um als internationale Payment Lösung interessant zu sein. Und das wiederum wird einigen liechtensteinischen Telekom-Firmen einen großen Teil der Geschäftsgrundlage entziehen.
Die Mobile-Nummern aus Liechtenstein wurden weltweit genutzt als Ersatz für internationale Mehrwertnummern. Lokale Mehrwertnummern, bei denen ein Teil der vom Anrufer zu zahlenden Gebühr an den Serviceanbieter ausgeschüttet wird, sind ja schon lange bekannt. Sie sind allerdings immer nur jeweils in dem Land erreichbar, aus dem sie stammen. Offiziell gab es keine praktische Lösung für eine weltweite Abrechnung.
Mobiltelefonnummern als Lichtenstein waren lange Zeit die beste Wahl zur Verwendung als internationale Mehrwertnummer. Unkompliziert zu bekommen, waren sicheres Payout und flächendeckende Erreichbarkeit die Vorteile dieser als Zahlungsmittel genutzten Rufnummern. Damit ist es nun vorbei.
Allerdings sind internationale Nummern als Abrechnungs-Lösung damit nicht komplett ausgefallen. kwak Telecom bietet Dutzende andere Möglichkeiten: „Sicher waren die Nummern aus Liechtenstein die praktischste Lösung hinsichtlich der Erreichbarkeit. Aber kwak hat auf der Website www.premium-rates.com noch viele andere interessante Lösungen für die internationale Zahlung per Telefon.“ sagte ein Sprecher des Unternehmens.










