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Tierschutzskandal rund um den „Kosakenritt“

04.07.200814:18 UhrFreizeit, Buntes, Vermischtes

(openPR) Stuttgart/Kamp Lintfort – Der PR-Ritt eines Kosaken von Sibirien 7.500 Kilometer nach Paris entwickelt sich immer mehr zum Skandal. Nachdem sich bereits die Veranstalter von dem Ritt distanziert haben, wurden jetzt auch die Pferde wegen des schlechten Gesundheitszustandes beschlagnahmt. Der kosakische Reiter will jedoch ungeachtet der Proteste die Tiere abholen und in Frankreich seinen Ritt fortsetzen. „Der als tierfreundliche Aktion geplante Ritt wird damit zum Todesritt für die Tiere“, warnte ein Sprecher des Bundes Deutscher Tierfreunde e.V. am Freitag und rief die Behörden dazu auf, dem umstrittenen Kosaken die beiden Pferde unter keinen Umständen auszuhändigen. Gegenwärtig werden die Tiere im Raum Stuttgart von Tierschützern geschützt.
Der Ritt hatte am 10. April in Westsibirien gestartet. Ursprünglich zwei Kosaken machten sich auf nach Paris, um für die Pferdetherapie zu werben. Einer der Kosaken brach den Ritt nach den ersten Skandalen ab. Die unterstützende Catharina-Pawlowna-Gesellschaft e.V.,
Verein zur Förderung der Kulturellen Beziehungen zwischen Russland und Baden-Württemberg, hat sich inzwischen offiziell von dem Ritt distanziert: „Auf Grund einiger unerfreulicher Vorkommnisse wird dieses Projekt von unserer Gesellschaft nicht mehr unterstützt. Herr Popov hat sich mehrfach als unwürdiger Gast erwiesen und durch seine unbeherrschte Art mehrfach Skandale verursacht und dadurch dem Ansehen Russlands, den russischen Kosaken und dem Projekt geschadet,“ heißt es auf der Homepage.

Amtstierärzte hatten die Pferde für nicht mehr reitbar erklärt. Der Kosake Valerij Popov will die Tiere nun auf einem Hänger von Stuttgart nach Straßburg bringen lassen und den Ritt dort fortsetzen. Tierschützer im Raum Stuttgart wollen die schwer misshandelten Tiere jedoch nicht herausgeben. Der Bund Deutscher Tierfreunde e.V appellierte an die deutschen Behörden, die Freigabe der Pferde nicht zu erteilen und rief die französischen Behörden vorsichthalber auf, auch auf französischer Seite den Todesritt zu verhindern.

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