(openPR) Mit technischen Innovationen könnten die meisten mittelständischen Betriebe große Mengen Energie und Kosten sparen. Doch meist fehlen Knowhow und Beratung. Eine zielführende Kooperation zwischen Mittelständlern und Energielieferanten könnte das Problem lösen, fordern Wissenschaftlerinnen des Fraunhofer-Instituts Karlsruhe in der Fachzeitschrift "Umweltpsychologie".
Die Sozialwissenschaftlerinnen hatten modellhaft die Beziehungen zwischen Fleischereien und Stadtwerken untersucht; Ergebnis: "Mit Blick auf das Verhältnis zwischen Stadtwerk und Fleischerei zeigt sich, dass eine enge Beziehung zwischen beiden Akteuren die Offenheit der Kunden für Energieeffizienz-Innovationen steigern kann, nach wie vor aber Kontaktschwierigkeiten diese Potentiale begrenzen."
"Da sich die Netzwerke von Stadtwerken und Fleischereien kaum überschneiden, sind die Stadtwerke am Zug, in höherem Maße proaktiv auf die Kundengruppe kleinerer Betriebe zuzugehen. Hier liegt ein Potential für serviceorientierte Energiekonzepte der Stadtwerke weitgehend brach." Mit der Liberalisierung des Strommarkts werden die Stadtwerke genötigt sein, sich um Beratung und Kundenbindung zu bemühen.
Edelgard Gruber et al.:
Stadtwerke als Katalysator innovativer Energiekonzepte in mittelständischen Betrieben?
in: "Umweltpsychologie" 1/2008, S. 8-27, Pabst Science Publishers










