(openPR) Im FENSTER61, einem Schaufenster in der Torstraße 61 in Berlin-Mitte werden seit 2005 Fotografie-Ausstellungen gezeigt, die sich auf unterschiedlichste Art mit der Stadt und den Facetten Berlins auseinandersetzen. Auch nach über 30 Ausstellungen wird es im kommenden Progamm wieder echte Perlen zu entdecken geben. Neben jungen Fotografen nutzen auch etablierterte Künstler das FENSTER61, um neue Arbeiten zu zeigen. Bis Ende des Jahres sind folgende Ausstellungen angekündigt:
29.7. - 18.8.2008 IN DER OBERFLÄCHE // ESTHER COLE
Der Oberfläche wird heute gemeinhin wenig Bedeutung zugemessen. Es existiert eine Trennung zwischen Oberfläche und Tiefe, bei der wir stets bemüht sind, unter die Oberfläche zu tauchen. Die Serie "In der Oberfläche" äussert den Gedanke dass nicht die Oberfläche unzulänglich ist, sondern die Art und Weise, wie wir sie betrachten. Für die Ausstellung im FENSTER61 wurden aus dieser Arbeit vier Fotografien ausgewählt, die in Berlin entstanden sind. In diesen Oberflächen trifft sich die elementare organische Eigenschaft des Wassers mit der als rational erkanntenn äußere Welt. Die Spannung zwischen den beiden schafft Raum für Fragen, Entdeckungen und Erkenntnisse von dem, das wir dachten, schon gewusst zu haben.
19.8. - 15.9.2008 EMOTIONS IN MOTION // TOUFIC BEYHUM
Toufic Beyhum zeigt Auszüge aus seinem Fotobuch "Emotions in Motion" mit eindringlichen Momentaufnahmen und Portraits aus der Berliner U-Bahn. Kein anderer abgeschlossener Raum führt so viele unterschiedliche Charaktere, Gesellschaftsschichten, Nationalitäten und Altersgruppen zusammen. "Emotions in Motion ist eine Huldigung der Unbekannten, der vom Alltag Gezeichneten und der Erwartungsvollen, der Menschen, die täglich in der Berliner U-Bahn fahren." (Welt am Sonntag)
16.9. - 15.10.2008 RITUALE, IDEALE // SEBASTIAN HESSE
Liebknecht-Gedenken auf dem Lichtenberger Sozialisten-Friedhof, Palmsonntags-Prozession auf dem Bebel-Platz, Karneval der Kulturen in Kreuzberg, Neu-Heiden im Treptower Park, Dalai Lama-Jünger am Brandenburger Tor: In Berlin mangelt es nicht an religiösen und zivil-religiösen Zusammenkünften. Ideologisch mögen sie unversöhnlich sein, und doch haben sie einen gemeinsamen Kern: Ideale, die ihren Anhängern Orientierung geben. Ästhetisch mögen sie sich unterscheiden, und doch ähneln sich die Ausdrucksformen: Rituale, die der Berliner Photograph Sebastian Hesse in seiner schwarz-weißen Serie dokumentiert.
16.10. - 10.11.2008 JANUS - NEUKÖLLN // THOMAS LOBENWEIN *
Das Bild Neuköllns ist in der Öffentlichkeit hauptsächlich ein Überzeichnetes, meist ins Negative, neuerdings auch ins Positive. Zwischen krimineller Hochburg und neuem In-Kiez ist nicht viel Platz für das, was Neukölln eigentlich ist: ein Stadtteil Berlins mit so vielen Einwohnern wie sie sonst nur eigenständige Großstädte vorweisen können. 300.000 Menschen können in ihrer Gesamtheit weder cool noch kriminell sein. Ihr Leben wird, wie auch anderenortes, bestimmt von der Normalität des Alltages. In seiner Fotoarbeit "Janus-Neukölln" zeit der Fotograf Thomas Lobenwein diese Normalität in ihren Facetten und Nuancen und zeigt ein Bild des täglichen Lebens in Neukölln, fernab der Schlagzeilen.
11.11. - 15.12.2008 "MIGOZARAD" - IT WILL PASS // WOLF BÖWIG *
In Berlin leben bis zu 100.000 Menschen, deren Status ungeklärt ist. Zum 60ten Jahrestag der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zeigt Wolf Böwig eine Aufnahme aus Afghanistan zusammen mit Zahlen und Fakten vom Verlauf dieses Konfliktes. Wohin werden Menschen abgeschoben, wie ist die Haltung der Bundesregierung? In Kooperation mit amnesty international.
Die mit * markierten Ausstellungen finden im Rahmen des Europäischen Monat der Fotografie in Berlin statt.











