openPR Recherche & Suche
Presseinformation

apomi - Diskussion über Versandverbot ist Scheingefecht

23.06.200808:34 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Diskussion über Verbot rezeptpflichtiger Arzneien geht in falsche Richtung

Mannheim (22.6.2008) – Der Geschäftsführer von apomio.de, dem Preisvergleichsportal für Medikamente, Chris Marsch, hat vor den Folgen der künstlich neu entfachten Diskussion über das Versandverbot rezeptpflichtiger Arzneimittel gewarnt. Wenn selbst die Präsidentin der Bundesapothekerkammer, Magdalene Linz, den deutschen, zugelassenen Versandapotheken Seriosität und Sicherheit bescheinige, könne er die aktuell aufkeimende Diskussion nicht nachvollziehen.

Es sei leicht durchschaubar, so Marsch, dass es sich hierbei um eine durch die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) künstlich entfachte und bewusst lobbyistisch initiierte Diskussion handele. Die Standesvertretung der Apotheker kämpfe seit Jahren gegen Liberalisierung und Wettbewerb im Arzneimittelbereich und richte sich damit gegen ihre eigenen Mitglieder (alle in Deutschland zugelassenen Internet-Apotheken betreiben gleichzeitig auch eine Präsenz-Apotheke) und gegen die Interessen der mündigen Kunden. Da nun in einigen Bundesländern Landtagswahlen anstünden, würde das Thema in unverantwortlicher Weise zu offensichtlich populistischen Zwecken missbraucht.

„Ich hoffe, dass die Politiker die wahren Beweggründe der ABDA durchschauen, die primär in der Wahrung des Besitzstandes der dem Wettbewerb nicht aufgeschlossenen Pharmazeuten liegt“, sagte Marsch. Denn wenn die Politik tatsächlich dieser Scheinargumentation aufsitzen würde, hätte der Patient das Nachsehen. Denn es ist nicht plausibel, wenn die Politik darüber diskutiert, den legalen Versand rezeptpflichtiger Arzneimittel durch zugelassene, deutsche Apotheker zu verbieten, wenn die Gefahr der Arzneimittelfälschungen aus dem Ausland kommt. Wenn die Politik ernsthaft gegen die Arzneimittelfälschungen vorgehen wolle, müsse sie das an der Stelle tun, wo die Gefahr tatsächlich auftaucht, nämlich bei den illegalen Versendern. Hier gäbe es bereits eine breite Initiative des Europarates, der sich die deutsche Politik aktiver anschließen sollte.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 221200
 1588

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „apomi - Diskussion über Versandverbot ist Scheingefecht“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von apomio GmbH

Treppenlifte bei apomio
Treppenlifte bei apomio
Treppenlifte halten auch im Alter oder bei Krankheit mobil. Das geliebte Zuhause muss nicht mehr verlassen werden, weil der Aufstieg der Treppen durch einen Unfall, eine Behinderung oder das Alter zum Problem geworden ist. In diesem Fall hilft ein Treppenlift und gewährt seinem Besitzer die nötige Mobilität. Diese Mobilität ist sehr wichtig für das Selbstbewusstsein und sorgt für ein großes Stück Lebensqualität. Vor allem auch ein schmerzhaftes Verlassen des geliebten Umfeldes ist in der heutigen Zeit nicht mehr nötig. Freunde, Familie und Be…
Bild: Sparen beim Medikamentenkauf im Internet – reichweitenstarke Medien empfehlen Preisvergleich vor dem KaufBild: Sparen beim Medikamentenkauf im Internet – reichweitenstarke Medien empfehlen Preisvergleich vor dem Kauf
Sparen beim Medikamentenkauf im Internet – reichweitenstarke Medien empfehlen Preisvergleich vor dem Kauf
Während Strom, Gas, Benzin und selbst die Lebensmittel beim Discounter immer teurer werden, und viele mit Grauen an die kommende Heizperiode denken, gibt es immer noch intelligente Möglichkeiten, die eigenen Lebenshaltungskosten zu senken – und zwar ohne Risiken und Nebenwirkungen! Gerade jetzt im Herbst zur Grippezeit, wo der Bedarf an Erkältungs-, Schnupfenmitteln und Hustensaft immer hoch ist, lohnt sich der Preisvergleich von apothekenpflichtigen Produkten besonders. Wahrscheinlich vergeht auch Ihnen beim Kauf von notwendigen, verschreib…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Umfrage: Bezauer mit ihrer Apotheke hoch zufriedenBild: Umfrage: Bezauer mit ihrer Apotheke hoch zufrieden
Umfrage: Bezauer mit ihrer Apotheke hoch zufrieden
… Viertel der Menschen in der Region dort schon eingekauft. Die Zufriedenheit liegt bei 97 Prozent. Präsident Jürgen Rehak appelliert an die Ärzte, „das Scheingefecht um Hausapotheken einzustellen“: „In Vorarlberg gibt es keine relevanten Konfliktfälle mehr.“ Eine Umfrage im Auftrag der Vorarlberger Apothekerkammer zeichnet ein sehr positives Bild: Drei …
Bild: Freie Apothekerschaft unterstützt Petition zum RX-Versandverbot – Petent Bühler beschämt StandesvertretungBild: Freie Apothekerschaft unterstützt Petition zum RX-Versandverbot – Petent Bühler beschämt Standesvertretung
Freie Apothekerschaft unterstützt Petition zum RX-Versandverbot – Petent Bühler beschämt Standesvertretung
Die Freie Apothekerschaft unterstützt vorbehaltlos die e-Petition von Benedikt Bühler zum Versandverbot verschreibungspflichtiger Arzneimittel. Dieses hatte sich der Bundesverband bereits seit Jahren auf die Fahnen geschrieben und in zahlreichen Veröffentlichungen dafür gekämpft. Dass die Petition nun doch nach nicht nachvollziehbaren Widerständen des …
Bild: Bundesregierung gefährdet Arzneimittelversorgung der BevölkerungBild: Bundesregierung gefährdet Arzneimittelversorgung der Bevölkerung
Bundesregierung gefährdet Arzneimittelversorgung der Bevölkerung
Durch das endgültige Nein der Bundesregierung zum Versandverbot verschreibungspflichtiger Arzneimittel wird das Apothekensterben an Fahrt zunehmen. Die Freie Apothekerschaft ist enttäuscht, dass sich die Bundeskanzlerin und ihre Minister in dieser Form gegen die Apotheken vor Ort stellen. Der Bundesverband hält diese Entscheidung sogar für ein fatales …
Bild: Denkzettel für Spahn und ABDABild: Denkzettel für Spahn und ABDA
Denkzettel für Spahn und ABDA
Die sog. Berufsvertretung ABDA hat sich in den letzten Monaten hinsichtlich des Versandverbots verschreibungspflichtiger Arzneimittel von Bundesgesundheitsminister Spahn in eine Sackgasse manövrieren lassen – und das, obwohl es genügend Argumente für ein Verbot dieses Versands gibt. Diese Argumente hat nun in der letzten Woche der Gesundheitsausschuss …
Bild: Aktuelle Gesetzeslage zur Versorgung völlig ausreichendBild: Aktuelle Gesetzeslage zur Versorgung völlig ausreichend
Aktuelle Gesetzeslage zur Versorgung völlig ausreichend
… ApoG) regelt ganz klar den Notfall BVDVA schlägt Strukturfonds zur Notfallversorgung vor Berlin, 9. Februar 2017. Das weiterhin von Teilen der Politik geforderte Versandverbot für verschreibungspflichte Arzneimittel (RX) wird in erster Linie mit dem Erhalt der flächendeckenden Versorgung mit Arzneimitteln begründet. Zur Sicherstellung der Versorgung …
Bild: Rx-Versandverbot: Juristische Verfahren werden der neuen Regierung den Verhandlungsspielraum raubenBild: Rx-Versandverbot: Juristische Verfahren werden der neuen Regierung den Verhandlungsspielraum rauben
Rx-Versandverbot: Juristische Verfahren werden der neuen Regierung den Verhandlungsspielraum rauben
Rx-Versandverbot widerspricht dem Grundrecht auf freie Berufsausübung Berlin, 5. März 2018. Es ist entschieden: Eine weitere Große Koalition kommt und im Koalitionsvertrag steht, dass der Versand verschreibungspflichtiger Medikamente verboten werden soll. „Das Verbot des Rx-Versands dürfte sich aber nicht durchsetzen lassen, denn es kommt einem Berufsverbot …
Bild: 5 Jahre sicherer VersandBild: 5 Jahre sicherer Versand
5 Jahre sicherer Versand
… zum einen die Pick-up Stationen verbieten und zum anderen den Versandhandel auf rezeptfreie Arzneimittel begrenzen wollen. Selbst die ABDA, die sich sehr stark für ein Versandverbot von rezeptpflichtigen Arzneimitteln einsetzt, musste in der Anhörung bekennen, dass ihnen kein Fall von Fälschungen über den Versand deutscher Apotheken bekannt sei. „Der …
Bild: Bundesregierung beschließt Versandhandelsverbot für MedizinalcannabisBild: Bundesregierung beschließt Versandhandelsverbot für Medizinalcannabis
Bundesregierung beschließt Versandhandelsverbot für Medizinalcannabis
… das Bundeskabinett das Gesetz zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes beschlossen. Darin enthalten: Persönlicher Erstkontakt vor Verschreibung, regelmäßige persönliche Konsultation und Versandverbot für Medizinalcannabis. Zu letzterem hatten wir anlässlich des Referentenentwurfs, der vom 18.06. datierte, Anfang August ausführlich Stellung bezogen. …
Bild: 75 Prozent der Deutschen befürworten den ArzneiversandBild: 75 Prozent der Deutschen befürworten den Arzneiversand
75 Prozent der Deutschen befürworten den Arzneiversand
… gekauft hat. Das Vertrauen in die Versender ist also in großen Teilen der Bevölkerung vorhanden. Doch nur 46 Prozent der Befragten haben bereits von dem geplanten Versandverbot für verschreibungspflichtige Arzneien gehört und nur 17 Prozent von ihnen können erklären, um was es dabei überhaupt geht. Wenn die Befragten neutral über den Sachverhalt aufgeklärt …
Bild: Koalitionsvertrag bedeutet Rückschritt bei der innovativen ArzneimittelversorgungBild: Koalitionsvertrag bedeutet Rückschritt bei der innovativen Arzneimittelversorgung
Koalitionsvertrag bedeutet Rückschritt bei der innovativen Arzneimittelversorgung
Berlin, 8. Februar 2018. Die Entscheidung der angehenden Koalitionäre, sich für ein Versandverbot mit verschreibungspflichtigen Medikamenten einsetzen zu wollen, ist falsch. Der Bundesverband Deutscher Versandapotheken bedauert sehr, dass im jetzt vorgelegten Koalitionsvertrag zwischen Union und SPD zwei Passagen auftauchen, wo man sich für ein Versandverbot …
Sie lesen gerade: apomi - Diskussion über Versandverbot ist Scheingefecht