(openPR) Feldkirchen, 16.12.2002: Der Aufsichtsrat und der erst Anfang Dezember neu bestellte Vorstand der PVA TePla AG haben ein umfassendes Restrukturierungskonzept für das Gesamtunternehmen verabschiedet. Es sieht sowohl eine Optimierung der Produktionsstandorte vor als auch die Reduzierung von Personalkapazitäten um rund 20% zur Anpassung an die aktuelle Umsatzerwartung. Für das Geschäftsjahr 2002 liegt diese bei rund 50 Mio. Euro im Konzern; für das Geschäftsjahr 2003 zwischen 55 und 60 Mio. Euro.
Basis des Konzeptes ist eine stärker marktorientierte Führung und damit auch eine größere Kundenorientierung, wie sie sich bei der früheren PVA-Gruppe seit Jahren bewährt hat. Dies spiegelt sich in einer entsprechend zurückhaltenden Umsatz- und Auftragseingangsplanung wider, in der mehrere Großaufträge, die hinsichtlich ihrer Terminierung fraglich geworden sind, nicht berücksichtigt werden. Durch die Schließung der Betriebsstätte in Kahla und die Reduktion von Flächen an anderen Standorten sollen die Raum- und Verwaltungskosten erheblich gesenkt werden. Außerdem sollen in 2003 im Durchschnitt weltweit rund 60 Mitarbeiter weniger beschäftigt werden als noch in 2002; entsprechende Maßnahmen wurden bereits eingeleitet.
Auf der Basis eines konservativen Planungsansatzes wird damit die Grundlage für ein gesundes Wachstum der PVA TePla AG gelegt. Der Vorstand erwartet aufgrund der mit der Restrukturierung anfallenden Kosten und Vorsorge für das Geschäftsjahr 2002 einen entsprechend erhöhten Verlust im Konzern; im Geschäftsjahr 2003 soll das Ergebnis wieder positiv sein.
Ansprechpartner: Peter Banholzer (IR-Manager)



