(openPR) Leipzig, 14. Juni 2008. Das kritische Themenmagazin HOW TO ist eine Plattform für Grafik-Designer, Fotografen und Autoren. Jede Ausgabe des halbjährlich erscheinenden Magazins hat ein neues Titelthema, das unkonventionell und interdisziplinär angegangen wird. Für HOW TO # 3 – HOW TO clown erschien im April 2008 – haben sich über 30 Autoren, Gestalter und Fotografen mit dem Thema "Clown" auseinander gesetzt. Nun fordert das kritische Themenmagazin zum Stalken auf.
HOW TO stalker erscheint im Oktober 2008. Gründer und Herausgeber Tim Klinger ruft dazu auf, sich mit dem Thema »Stalker« im weitesten Sinn auseinanderzusetzen. Angefangen bei der begrifflichen Herkunft des Phänomens, über Schäubles Online-Durchsuchungen, bis hin zu Werbeanrufen auf der privaten Festnetznummer, von denen man täglich bis nach Hause verfolgt wird. Vom Exhibitionismus unserer Jugend ganz zu schweigen – egal ob bei Deutschlands nächstem »Topmodel« oder auf Internetportalen wie StudiVZ.
Man darf Großes erwarten von HOW TO stalker. Ob Fotograf, Autor, Illustrator oder Grafik-Designer – jeder ist dazu aufgerufen, durchs Schlüsselloch der menschlichen Psyche zu spähen und bekannte und unbekannte Abgründe zu beleuchten. Wer keinen aktiven Beitrag zur # 4 leisten will, darf im Oktober getrost einen Blick auf das Resultat riskieren, ohne gleich als pervers zu gelten.
Der Aufreißer des aktuellen Hefts »Der Clown ist tot, erlebe den Clown!« ist richtungsweisend für das Gesamtkonzept von HOW TO: Befreie Dich von allen Bildern, reiße alles nieder – und beginne von vorne! „Erwartungen lähmen und verstellen den Blick auf Neues,“ sagt HOW TO Herausgeber Tim Klinger. Sein kritisches Themenmagazin soll nicht nur inhaltlich anstiften. Auch gestalterisch wird viel Wert auf Agitation gelegt.
Klingers Grafik-Design, die bockige Handschrift von HOW TO, hat den Anspruch visuell zu kommunizieren. Dies, so Klinger, sei eine klare Absage an den lange vorherrschenden Trend, Grafik-Design lediglich als Selbstzweck zu fabrizieren und zur Kunst zu deklarieren.
HOW TO holt das politische Grafik-Design endlich aus der Versenkung, wo es lange Zeit nur vom Zitat der Vergangenheit gelebt hat.







