(openPR) Ein Heizkraftwerk sollte es in Beneixama sein, doch Bürgerinitiativen und die zuständigen Rathäuser brachten diesen Plan 2005 zu Fall. Auf der Suche nach einer passenden Alternative fanden die örtlichen Umweltschützer wieder Gehör und konnten ihren Plan von einem Sonnengarten erneut vorlegen. Das Bauvorhaben wurde ab 2006 umgesetzt. Für die elektrische Ausrüstung ist der deutsche Siemens Konzern verantwortlich, für den Rest die City Solar AG mit Hauptsitz in Bad Kreuznach. In einem knappen Jahr entstand mit der Hilfe von 80 Mitarbeitern der größte Solarpark der Welt, die Vollendung ist bis August 2008 geplant.
Die Fläche der Anlage beträgt 500.000 Quadratmeter und soll ab August etwa 30 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr produzieren. Diese Leistung wird ausreichen, um 12.000 Haushalte zu versorgen. Spanien will auch in Zukunft auf Photovoltaik-Großkraftwerke setzen und damit bis 2012 den Anteil der erneuerbaren Energien auf 12 Prozent steigern. Kein Wunder, Spanien hat auch doppelt so viele Sonnenstunden vorzuweisen wie Deutschland. Für den Solarpark in Beneixama beträgt die Globalstrahlung 1.934 Kilowattstunden pro Quadratmeter im Jahr.
Die leicht hügelige Lage des Parks begünstigt zusätzlich Seitenwind, der den Wirkungsgrad der Module durch Kühlung zusätzlich erhöht. Die Technik stammt aus Deutschland - die Sonne bleibt jedoch in Spanien. Sonnenkraft aus der Steckdose bleibt wohl für Deutsche die einzige Alternative, um die eigene Globalstrahlung zu erhöhen. Welcher Anbieter Ihnen Strom aus erneuerbaren Energien liefert, können Sie auf www.toptarif.de erfahren, Stichwort: Ökostrom.








