(openPR) Diskussionsforen im Internet verkörpern meistens den Alptraum eines jeden Moderators. Die Diskussion ist chaotisch und unübersichtlich. Die meisten Beiträge werden von Personen geschrieben, deren Meinung und Ansichten leider nicht lesenswert sind. Spätestens beim zehnten Diskussionsteilnehmer hat sich im Diskussionsstrang so viel Text angesammelt, dass neu hinzukommende Personen selten gewillt sind diesen noch zu lesen. Die aussagelosen Titel scheinen nur noch aus „Re:“ zu bestehen. Auch sie bieten keine Hilfe bei der Orientierung. Was bleibt ist eine Gruppe von Fanatikern: Einige, welche die Mühe auf sich nehmen zu diskutieren. Andere die einfach nur Streiten wollen oder das Forum nutzen, um ihre hohlen Parolen fortwährend zu wiederholen. War es das also mit der Diskussion im Internet?
Eine aussichtsreiche Alternative zu Foren verspricht das Diskussionsportal Disputatio.org. Hier werden Themen immer in Bezug auf einzelne Thesen diskutiert – auf diese Weise geht der rote Faden garantiert nicht verloren. Pro- und Contra-Argumente werden zu den Thesen gesammelt und können von allen Diskussionsteilnehmern bewertet und hinsichtlich ihrer Relevanz sortiert werden. Dieses System ist freilich ein wenig komplizierter in der Anwendung als ein normales Forum. Doch dafür kann sich das Ergebnis sehen lassen: Eine sortierte Liste aller Pro- und Contra-Argumente. Ist ein Argument unklar, so kann der Leser gezielt tiefer in die Diskussion einsteigen, indem er einfach auf das Argument klickt. Denn bei diesem System bildet jedes Argument zugleich eine These, welche wiederum hinterfragt und konträr diskutiert werden kann.
http://www.disputatio.org








