(openPR) Paris – Ende der 80er Jahre. Geburtsstunde einer Sportart mit Trendcharakter.
Le Parkour – l’art du déplacement [dt: die Kunst der Fortbewegung] lautet der Name der Sportart, die David Belle ins Leben gerufen hat. Ob Mauer, Felsen, Treppen oder Baumstämme, alles, was dem Traceur im urbanen und natürlichen Gelände im Weg steht wird sprichwörtlich „geebnet“
[der Traceur franz:: „der den Weg ebnet“].
Bei Parkour steht nicht nur die sportliche Betätigung im Vordergrund, vielmehr ist die mentale Stärke mit eingebunden. Der Traceur entscheidet selbst, welchen „Weg“ er gehen will und wie weit er seinen Körper kennt und beherrscht. Oft muss man mehr psychische als physische Barrieren überwinden und dem Körper befehlen gegen die natürliche Angst anzukämpfen.
Somit überträgt sich Parkour auch auf das Leben und den Lifestyle derer, die sich damit beschäftigen oder damit identifizieren. Freiheit, Selbstbewusstsein, Courage, usw. sind Begriffe, die diese Sportart prägen und nach außen hin darstellen.
Um diese Darstellung in der Marketingwelt richtig zu platzieren hat sich die
Parkour Association die methode635, eine Event- und Marketingagentur aus Fürth, an Bord geholt. Ziel dieser Agentur ist es nun, Partner zu finden die mit ihrer Marke „einen Weg ebnen“ wollen und sich bei ihrer Markenidentifikation durchaus auch als Traceure sehen. Festfahren sollte man sich dabei jedoch nicht, denn zu komplex und vielfältig sind die Möglichkeiten sich bei Parkour werbewirksam in Szene zu setzen. Roadshows, Messeauftritte, Eröffnungen, oder Werbefilme sind nur einige Beispiele für die marketingtechnische Strategie einer Marke, einer Firma. Auch exklusives Sponsoring kann vergeben werden, denn die Parkour-Gemeinde wächst kontinuierlich. Derzeit ist eine Academy in Leipzig in Planung, die interessierten Jugendlichen diese Sportart näher bringen soll. Dies spricht für die branchenübergreifenden Vermarktungsmöglichkeiten der Sportart Parkour.











