(openPR) Klangexperimente und Schnittchenkonzert in der Scharoun-Schule
„Scharoun. Schule. Stadt“ – unter diesem Motto öffnet sich noch bis zum 13. Juni 2008 die von dem Architekten Hans Scharoun entworfene ehemalige Volksschule in Marl. Eine Ausstellung arbeitet die pädagogischen Ansätze des Architekten auf, Führungen und kleine Musikereignisse finden statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, die Schule mit ihren Qualitäten und die besonderen Ecken und Winkel kennen zu lernen.
Ein ungewöhnliches Veranstaltungsformat wird am 12. Juni 2008 in der Aula umgesetzt: Erstmals in der Geschichte der Aula darf man es sich hier bei einem „Schnittchenkonzert“ gemütlich machen. Das typische Schulbutterbrot darf zu musikalischen Darbietungen der Musikschule, mitgebracht, verzehrt und getauscht werden. Das Programm betreitet die Musikschule Marl, der Eintritt ist kostenlos.
Ebenfalls am 12. Juni 2008 von 18 – 18.30 Uhr finden in der Aula „Klangexperimente“ statt. Zuhörer sollten in keinem Fall sitzen bleiben, sondern den Zuschauerraum erwandern und den Klang verschiedener Saxophone aus den unterschiedlichen „Hörwinkeln“ erleben. Übrigens: Die Aula zeigt zahlreiche bauliche Parallelen zur Berliner Philharmonie, die in den vergangenen Tagen durch einen Großbrand erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurde.
Am 11.Juni 2008 um 18.30 Uhr führen die Kuratoren der Ruhr Universität Bochum durch die Schule und eine Ausstellung zu Hans Scharouns Schularchitektur, die im Fooyer gezeigt wird. Treffpunkt: Foyer der Scharoun-Schule, Westfalenstraße 68 a, Marl. Keine Anmeldung.
Westfalenstr. 68a, Marl
Weitere Informationen unter
www.mai.nrw.de
Kontakt für Journalisten: Anette Kolkau, M:AI Museum für Architektur und Ingenieurkunst, 0209 9257822,

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