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Unternehmen schützen ihre Betriebsgeheimnisse häufig nicht oder mit falschen Mitteln

(openPR) „Unternehmen reagieren auf die zunehmend aggressivere Wirtschaftsspionage häufig zu spät oder mit falschen Mitteln“, erklärt der Vizepräsident und Sprecher des Bundes Internationaler Detektive, Klaus-Dieter Matschke, mit Blick auf die aktuellen Vorgänge bei deutschen Großunternehmen. Um die Weitergabe von Firmengeheimnissen an Journalisten oder Wettbewerber zu verhindern, überwachten immer mehr Firmen Mitarbeiter oder Kunden. Dies zeige, dass die Angst vor Wirtschaftsspionage oder vor dem Verrat von Betriebsgeheimnissen durch eigene Mitarbeiter groß sei, erklärt Matschke, der auch Geschäftsführer der KDM Gesellschaft für Sicherheitsberatung in Frankfurt ist.

Viele Firmen seien oft zu blauäugig, wenn es um die Einstellung neuer Top-Manager gehe. Sie verzichteten beispielsweise aus vermeintlicher Höflichkeit oder aus Respekt auf eine Prüfung des persönlichen Hintergrunds der neuen Mitarbeiter. Mögliche Risiken wie unklare finanzielle Verhältnisse würden so zu spät erkannt. Vertragliche Floskeln wie die Verschwiegenheitspflicht, die den Geheimnisverrat verhindern sollen, reichten als Schutz nicht aus. Genauso wenig zielführend sei aber auch ein pathologisches Misstrauen nach Innen und Außen, das in einem flächendeckenden Abhören von Telefonen oder der Überwachung von Mitarbeitern münde.

Das Interesse von Unternehmen am Schutz von Betriebsgeheimnissen sei legitim. Wenn Forschungsergebnisse oder technologisches Know-how abgeschöpft werde, gefährde dies Marktanteile, Arbeitsplätze und möglicherweise sogar die Existenz des Unternehmens. Nach den Erfahrungen des Verbandes, so Matschke, sei der beste Schutz vor Wirtschaftsspionage und dem Verrat von Betriebsgeheimnissen konsequente Prävention. Dazu trügen ein geeignetes Sicherheitskonzept ebenso bei, wie die Zufriedenheit und Motivation der Mitarbeiter in einem guten Betriebsklima. Beides entwickle sich aber nicht von selbst. Hier müssten Führungskräfte, Betriebsräte und Mitarbeiter Hand in Hand arbeiten, so Matschke. Häufig reagierten Unternehmen aber erst, wenn Firmengeheimnisse verraten worden seien. Dann sei der materielle wie auch der Image-Schaden für das betroffene Unternehmen ungleich höher.

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